Sarah Schneider, Kriminaloberkommissarin beim Polizeipräsidium Mittelhessen, sitzt in einem Büro vor einem Auswertungscomputer.
+
Straftäter, die Fotos und Videos von sexuellem Missbrauch von Kindern im Netz teilen, soll nach dem Willen der EU-Kommission künftig einfacher gefasst werden.

Kindesmissbrauch

EU-Kommission will Netz stärker durchleuchten

Die EU-Kommission schlägt vor, auf der Jagd nach Sexualstraftätern das Netz stärker zu durchleuchten. Kritiker befürchten, dass die neuen Regeln Überwachung ermöglichen.

Wer Fotos und Videos von sexuellem Missbrauch von Kindern im Netz teilt, soll nach dem Willen der EU-Kommission künftig einfacher gefasst werden. Wie aus einem am Mittwoch vorgestellten Gesetzentwurf hervorgeht, könnten Anbieter wie Google oder Facebook verpflichtet werden, ihre Dienste mithilfe von Software nach entsprechenden Darstellungen zu durchsuchen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Aus dem Gesetzentwurf geht hervor, dass diese Technologien keine anderen Informationen extrahieren können sollen als die, die auf die Verbreitung von Missbrauchsmaterial hindeuten. Die Reaktionen fielen dennoch gemischt aus. Von Politikern und Datenschützern kommt viel Kritik.
BuzzFeed.de berichtet, was Datenschützer an dem Gesetzentwurf bemängeln und wieso sie von einer „fehlgeleitete Überwachungsmethode“ schreiben.

Kommentare