Die PlayStation 5 in verschiedenen Farben.
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Die PlayStation 5 in verschiedenen Farben.

Sony PlayStation

PS5 weiterhin Mangelware: Intel-Chef mit dunkler Prognose für die nächsten Jahre

Der weltweite Mangel an Halbleitern zeigt keine Anzeichen für ein Abklingen und wird laut Intels CEO noch lange dauern. Die PS5 könnte somit noch eine ganze Weile schwer zu bekommen sein.

Die Lagerbestände der PS5 und auch der Xbox Series X sind weiterhin begrenzt. Und laut dem Chef von Intel, Pat Gelsinger, wird das noch sehr lange so bleiben. Gegenüber CNBC schätzte er die Lage erneut ein. Er geht davon aus, dass die Verfügbarkeiten der Halbleiter in den nächsten zwei Jahren nicht bessern werden. Die Chipkrise wird sich auch auf die PS5-Bestände auswirken.

PS5: Produktion weiterhin nur eingeschränkt möglich

Die Chips werden für zahlreiche elektronische Geräte benötigt, darunter natürlich auch Spielekonsolen. Der Halbleiter-Mangel führt dazu, dass die Produktionen nur unter erschwerten Bedingungen möglich sind und verlangsamt werden. Das bedeute laut Gelsinger, dass die aktuelle Situation bis 2024 andauern werde – zumindest ist das seine aktuelle Einschätzung. Zuvor ging er davon aus, dass der Halbleiter-Mangel bis 2023 bestehen bleibt.

PS5: Händler setzen Kunden teilweise auf Wartelisten

Bereits zur Markteinführung der PS5 war das Angebot an einzelnen Konsolen stark begrenzt. Hin und wieder erhalten Händler Kontingente, die allerdings wieder schnell vergriffen sind. Um die Verkäufe einigermaßen kontrollieren zu können, haben sich einige Anbieter dazu entschieden, Kunden auf Wartelisten zu setzen. Es könnte sich daher lohnen, in Ladengeschäften vor Ort nach der PS5 zu fragen.

Der Weiterverkauf der PS5 zu Wucherpreisen im Internet ist nach wie vor weit verbreitet und ein nerviges Problem. Um dem Einhalt zu gebieten, verkaufen die meisten Händler nur eine Konsole pro Kunde. Sony selbst hat zudem vor einer Weile den Direktvertrieb der PS5 in Deutschland gestartet.

Die von Pat Gelsinger abgegebenen Prognosen beziehen sich auf interne Schätzungen von Intel und sind daher durchaus verlässlich. Ob sich seine Prognose für 2024 nochmal ändern wird, werden die kommenden Monate vielleicht zeigen. (ök)

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