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Wie viel Geld haben Sie gespart – und liegen Sie damit oberhalb des Durchschnitts?

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Von: Anna Heyers

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Besonders jetzt, in Zeiten der gestiegenen Preise, ist es ein Privileg, wenn man noch Geld sparen kann. Ein Vergleich zeigt, wie viel Geld Menschen weltweit bei Banken angespart haben. Wo liegen Sie?

„Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt“ – ein Satz, der fest mit Erfinder und Automobil-Pionier Henry Ford verbunden ist. Und ein Satz, der heute wahrer nicht sein könnte. In Zeiten von steigenden Preisen an allen Ecken ist es umso wichtiger geworden, sein Geld zusammenzuhalten, zu sparen. Ob man dazu die Umschlag-Methode nutzt, ein klassisches Haushaltsbuch oder doch eher eine entsprechende Bank-Option nutzt, ist fast egal.

Wichtig ist nur, seinen Kontostand und damit die eigenen Finanzen im Auge zu behalten und so idealerweise genügend Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben zu bilden. Wer mehr Wissen in diesem Bereich aufbauen möchte, sollte übrigens mal in die sechs besten Finanz-Podcasts hören.

Sparvermögen der Deutschen – ein Vergleich

Interessant ist, wie viel Geld der deutsche Durchschnittskunde spart. Laut einem Bericht des Business Insiders (BI), basierend auf Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) und ausgewertet vom Vergleichsportal tagesgeldvergleich.net, belaufen sich die Einlagen der Sparer in Deutschland insgesamt auf „fast 2,7 Billionen Euro“. Damit hat Deutschland im Vergleich zu allen anderen Ländern der Eurozone die höchste Gesamtsumme an Einlagen auf Tagesgeld-, Festgeld- und Girokonten, wie Business Insider mitteilt.

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Wie sieht es im Durchschnitt mit dem Sparvermögen aus, basierend auf dem Vergleich? Laut BI hat ein durchschnittlicher Deutscher „31.951,76 Euro auf der hohen Kante“. In Belgien, Luxemburg, Malta, den Niederlanden und Österreich hätten die Menschen durchschnittlich noch mehr Geld auf ihren Bankkonten. „Die höchsten Einlagen pro Kopf hat dabei Luxemburg mit knapp 115.000 Euro“, ist im Artikel zu lesen. Es ist jedoch zu beachten, dass Ausreißer die Zahlen nach oben stark beeinflussen können. „Die niedrigsten Rücklagen im europäischen Vergleich haben den Daten zufolge die Letten. Die Einlagen pro Kopf belaufen sich bei dem baltischen Land auf 5.773,67 Euro.“

Notgroschen zur Seite legen: Wie viel es im Idealfall sein sollte

Verbraucherschützer raten dazu, immer einen Notgroschen auf der Seite liegen zu haben. Etwa, wenn die Waschmaschine plötzlich den Geist aufgibt, der Kühlschrank streikt oder das Smartphone-Display kaputtgeht. Denn in solchen Fällen kann die Reparatur oder gar eine Neuanschaffung schnell zu enormen Kosten führen – die schwer auf einmal zu stemmen sind. Bei einem Singlehaushalt wird oft empfohlen, einen Notgroschen von mindestens drei Monatsgehältern zu sparen. Besser wären sogar sechs, um unvorhergesehene Ausgaben jederzeit bewältigen zu können.

Drei (oder sechs) Monatsgehälter sind eine gute Richtlinie. Experten des Finanzdienstunternehmens Fidelity Investments haben hier einen anderen Ansatz. Sie raten dazu, mit 30 Jahren einmal das Jahreseinkommen (brutto) gespart zu haben, mit 40 das Vierfache, mit 50 im Idealfalls das Sechsfache.

Münzen auf einem Kontoauszug
Als Notgroschen sollte man am besten drei, besser jedoch sechs, Monatsgehälter angespart haben. (Symbolbild) © McPHOTO/Imago

Experten empfehlen: separates Konto anlegen

Die Empfehlung der Experten lautet, den Notgroschen am besten auf einem separaten Konto anzulegen und nicht auf dem alltäglichen Girokonto, von dem die laufenden Ausgaben abgebucht werden. Für viele Menschen dürfte die wohl einfachste Lösung darin bestehen, den Betrag auf einem separaten (kostenlosen) Konto anzulegen, beispielsweise für Tages- oder Festgeld.

Laut Annabel Oelmann, Vorständin bei der Verbraucherzentrale Bremen, ist es keine gute Option, das Geld bar zu Hause aufzubewahren, wie sie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) betont. Schnell laufe man sonst Gefahr, das Ersparte in einem schwachen Moment auszugeben.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Anna Heyers sorgfältig überprüft.

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