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Auf Ebay tummeln sich viele ehrliche Verkäufer – allerdings sind auch schwarze Schafe dabei.

Abzockern das Handwerk legen

Fiese Online-Gauner: Diese drei Tricks von Ebay-Betrügern sollten Sie kennen

Wer online nicht um sein Geld geprellt werden möchte, sollte jetzt weiterlesen. Auf Ebay etwa sind Betrüger unterwegs. Wer ihre Tricks kennt, schützt sich vor Abzocke.

  • Angebot einstellen, sofort verkaufen oder das Verkaufsobjekt versteigern: Den Online-Marktplatz Ebay nutzen viele, um nicht mehr benötigte Möbel, Kleidung, Tierbedarf und viele weitere Dinge des täglichen Gebrauchs zu verkaufen.
  • Doch es gibt nicht nur ehrliche Verkäufer: Es besteht auch die Gefahr, dass man Opfer dubioser Machenschaften wird.
  • So bedienen sich Online-Gauner verschiedener Tricks, um Interessenten um ihr Geld zu bringen*. Erfahren Sie hier, welche Anzeichen Sie skeptisch machen sollten.

Kennen Sie jemanden, der bei einem Online-Geschäft abgezockt wurde? Oder haben Sie das bereits am eigenen Leib erfahren? Damit das nie wieder passiert, ist es ratsam, sich über die Tricks der Online-Schwindler zu informieren. Diesen drei fiesen Maschen werden Sie auf diese Weise garantiert niemals zum Opfer fallen:

  • Gerät ausgetauscht

Der Austausch-Trick wird dem Portal Techbook zufolge meist bei elektronischen Geräten angewandt, die in der Anschaffung teuer sind. Der oder die Betrüger/in kauft ein Smartphone (werblicher Link), den Fernseher oder das Tablet auf Ebay und bezahlt es. Jedoch schicken sie es relativ bald zurück – mit der Information, dass es defekt sei. Jedoch wird nicht das gekaufte Produkt zurückgesandt, sondern ein baugleiches und defektes Gerät. In der Regel kann der Verkäufer nicht nachweisen, dass es sich um ein anderes Produkt handelt und muss den gezahlten Betrag zurückerstatten. Tipp: Wer auf Ebay Geräte verkauft, sollte sich immer absichern – etwa durch das Festhalten der Gerätenummer.

Lesen Sie auch: So fallen Sie beim Online-Shopping nicht auf gefälschte Marken herein.

  • Keine Zahlung über Ebay

Wenn der Verkäufer die Zahlung nicht über Ebay abwickeln möchte, sollten Sie stutzig werden. Auf Ausreden, dass es beim letzten Kauf Probleme gab und man deshalb den Betrag auf ein Privatkonto überweisen soll, sollten Sie nicht hereinfallen. Sonst blüht Ihnen folgendes Szenario: Das Geld wird von Ihnen überwiesen – nach dem Hinweis des Betrügers, dass direkt nach Zahlungseingang die Ware versandt wird – doch diese kommt nie an. Da der Verkauf nicht über Ebay abgewickelt wurde, hat der Käufer hier keine Handhabe: Der „Verkäufer“ kommt mit seiner Masche durch.

  • Zwei Ebay-Nutzer gegeneinander ausspielen

Eine perfide und durchtriebene Masche: Der Online-Betrüger veröffentlicht ein Inserat, in dem er ein Gerät anbietet, das ein anderer Ebay-Nutzer ebenfalls verkauft – zum selben Preis. Jetzt legt er sich auf die Lauer und wartet, bis sich ein Ebay-User meldet, der am gefälschten Inserat interessiert ist. Ist der Kauf vereinbarte Sache, gibt der Betrüger dem Käufer die Bankverbindung des Verkäufers, dessen Angebot er imitiert hat. Der bemerkt den Zahlungseingang und schickt das Produkt an die Adresse, die er vom Betrüger erhält. Der Gelackmeierte ist somit der Käufer, der bezahlt hat aber keine Ware bekommt, wie techbook.de schreibt. Diese liegt nämlich beim Betrüger im Briefkasten. (jg) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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