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Frühzeitig in Rente gehen: Wie viel muss ich gespart haben?

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Von: Anna Heyers

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Wie viel Geld man im Alter wirklich braucht, ist bei jedem Menschen anders. Aber eines haben sie wohl alle gemein: Sie möchten ohne finanzielle Nöte den Lebensabend meistern – und im besten Fall genießen.

Statt bis zum regulären Renteneintritt zu arbeiten, träumen viele Menschen in Deutschland davon, schon ein paar Jahre früher in Rente zu gehen. Da das in aller Regel mit einigen Abschlägen, und damit weniger Geld, verbunden ist, ist ein Sparvermögen (beispielsweise von 250.000 Euro) von Vorteil. Das kann die Rentenlücke schließen und finanzielle Sorgen nehmen. Eine Faustregel der Stiftung Warentest kann zudem helfen, den Rentenbedarf sowie eine etwaige Versorgungslücke zu errechnen.

Ältere Hände beschützen ein Sparschwein.
Eine Faustregel besagt, dass man zwischen zehn und 15 Prozent des Nettoeinkommens für die Altersvorsorge zurücklegen sollte. (Symbolbild) © AndreyPopov/Imago

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Früh in Rente gehen: Wie viel muss man gespart haben?

Wie viel Geld im Alter benötigt wird, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und von Ort zu Ort. Wer in einer Großstadt in einer größeren Wohnung wohnt, der wird mehr Geld benötigen als ein Mensch, der in einer kleinen Wohnung etwa auf dem Dorf lebt. Auch ob ein eigenes Auto, ein Haustier oder der Wunsch zum Reisen vorhanden ist, spielt eine Rolle.

Ganz grob kann man sagen, dass man für die private Altersvorsorge etwa zehn bis 15 Prozent des Nettoeinkommens zurücklegen und für die Rente sparen sollte – monatlich oder jährlich.

Zusätzlich sollte man auch die durchschnittliche Lebenserwartung im Blick behalten. Im Jahr 2020 waren das beispielsweise bei Männern 78,9 Jahre und bei Frauen 83,6 Jahre.

Bekommt jeder Mensch in Deutschland eine Rente?

In Deutschland gibt es keine automatische Mindestrente. Einen Anspruch auf Zahlungen der Deutschen Renten­versicherung hat nur derjenige, der mindestens 60 Monate Beiträge gezahlt hat. Das sind umgerechnet fünf Jahre in einer versicherungspflichtigen Anstellung. Seit Januar 2021 wird eine geringe Rente außerdem aufgestockt durch die Grundrente.

Frühzeitiger Renten-Check hilft bei der Einschätzung

Generell gilt: Wer früher in Rente gehen möchte, der sollte sich von Experten beraten lassen. Ein idealer Zeitpunkt ist etwa die Mitte des Berufslebens. Die Stiftung Warentest empfiehlt ein Gespräch mit der Rentenversicherung und die Zeitschrift Finanztest erklärt, wie man sich am besten auf ein solches Gespräch vorbereitet.

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