Heute schon gespart? Manchmal ist es gar nicht so schwierig.
+
Heute schon gespart? Manchmal ist es gar nicht so schwierig.

Tipps

Fünf einfache Tricks, mit denen Sie im Alltag Geld sparen - probieren Sie es aus

Wer sparen will oder muss, kann den Rotstift an diesen fünf Stellen gezielt ansetzen - und mit wenig Aufwand sein Konto aufbessern. Probieren Sie es aus.

  • Wer seinen Kontostand aufbessern will, braucht die richtigen Ideen.
  • Denn es ist gar nicht so schwierig, im Alltag Geld zu sparen.
  • Fünf Tipps, wie es gelingen kann.

Wer im Alltag Geld* sparen will (oder gerade muss), sollte strukturiert vorgehen. Zum Glück gib es ein paar recht unkomplizierte Hilfen, die jeder ab sofort befolgen kann. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Bei der Finanzplanung wird es manchmal etwas komplizierter, aber auch hier wissen Experten Rat. Sieben Tipps, wie Sie clever Ihren Kontostand aufbessern:

  • 1. Richten Sie einen Dauerauftrag ein: Sie könnten sich vornehmen, jeden Monat einen (zumindest kleinen) Teil des Geldes zurückzulegen. Ein Trick ist besonders einfach, aber dafür umso effektiver: Richten Sie einen Dauerauftrag ein, mit dem Ihr gewünschter Betrag zum Beispiel auf ein Unterkonto überwiesen wird. Der Vorteil: Sie haben damit keine extra Arbeit und sehen nach ein paar Monaten schon ein schönes Ergebnis auf dem Konto.
  • 2. Vermeiden Sie Spontankäufe: Klar sieht man gern mal hier oder dort ein Schnäppchen oder ist im Laden sofort überzeugt, dass man dieses Produkt unbedingt haben muss. Oft lohnt es sich jedoch, eine Nacht darüber zu schlafen. Vielleicht kommen Sie nach etwas Bedenkzeit zu dem Schluss, dass Sie das Geld doch lieber anderweitig investieren wollen. Oder ja doch lieber sparen. Experten raten zudem, öfter mit Bargeld zu bezahlen statt mit Karte - dadurch falle es leichter, beim Geldausgeben den Überblick zu behalten.
  • 3. Planen Sie, was Sie essen (oder kochen) wollen: Gerade in der Mittagspause geben Beschäftigte, die nicht die Kantine nutzen können oder wollen, oft einiges an Geld aus. Ein Getränk aus dem Supermarkt hier, ein Snack vom Bäcker dort, das alles summiert sich. Selbst zu kochen wäre die günstigere Alternative. Aber klar klappt gerade in der Arbeit natürlich mittags nicht. Sie können sich aber zumindest beim wöchentlichen Einkauf überlegen, wie Sie ein wenig vorplanen - und sich etwas Selbstgemachtes mit in die Arbeit nehmen. Gerade im Sommer muss es vielleicht ja nicht immer etwas Warmes sein.
  • 4. Prüfen Sie Ihre Kontogebühren: Immer mehr Banken verlangen Kontoführungsgebühren. Die Spanne ist dabei nach Erkenntnissen der Stiftung Warentest erheblich: Sie reicht von gratis bis zu knapp 250 Euro pro Jahr. Mehr als 60 Euro pro Jahr sollte ein Konto bei Online-Nutzung allerdings nicht kosten, raten die Warentester laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur. Tipps: Um sich einen Überblick zu verschaffen, hilft dem Bericht zufolge ein Blick in die Entgeltaufstellung. Darin müssten die Banken sämtliche Kosten, Gebühren und Zinsen aufführen. Bankkunden könnten dann zunächst einmal bei ihrem Institut nachschauen, ob es ein günstigeres Konto gibt. Noch ein Tipp für den Urlaub: Mit manchen Kreditkarten bezahlen Sie im Ausland keine Gebühr.
  • 5. Checken Sie die Gebühren für Handy und Festnetz: Auch Ihre Handy-und Festnetzgebühren sollten Sie regelmäßig überprüfen. Nehmen Sie sich dafür ruhig ein wenig Zeit, lassen Sie sich gern auch im Geschäft beraten und vergleichen Sie - es könnte sich lohnen. Oft hilft es schon, beim bisherigen Anbieter den Tarif zu wechseln, um monatlich zu sparen. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks

Clever und nachhaltig

Auch bei Lebensmitteln lassen sich im Alltag kosten sparen. Selbstgemachtes ist oft am Günstigsten. Praktisch, gerade im Sommer, sind zum Beispiel Tupperware-Gefrierbehälter (werblicher Link), um etwas aufzubewahren.

Auch interessant: Ü-Eier-Figuren von damals überraschend wertvoll - haben Sie auch noch welche?

Steuererklärung kompakt: Änderungen, Frist und rückwirkend abgeben

Grundsätzlich galt bislang der 31. Mai als letzter Abgabetermin. Doch im Rahmen des "Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens" haben Arbeitnehmer in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bis zum 31. Juli Zeit. Allerdings nur, wenn Sie Ihre Steuererklärung authentifiziert elektronisch über Elster an das Finanzamt überweisen. Falls Sie allerdings nicht dazu verpflichtet sind, können Sie sich auch vier Jahre Zeit lassen und rückwirkend die Steuererklärung abgeben. Oftmals erhalten Sie dann mehr Geld zurück.
Mit Frei- und Pauschbeträgen lässt sich viel Geld bei der Steuererklärung sparen. Diese werden in der Steuererklärung in der Anlage N separat angegeben. Unter Pauschbeträge werden Werbungskosten und Sonderausgaben gezählt. Unter Freibeträge fallen die "außergewöhnlichen Belastungen", wie der Kinderfreibetrag, Entlastungsbetrag, Ausbildungsfreibetrag, Pflege-und/oder Behindertenpauschbetrag. Diese erhalten Sie allerdings erst, wenn Sie die jeweilige Einkommenssumme überschritten haben. Nachweise sind nicht mehr nötig.
Frischgebackene Ehepaare haben bei einer ersten gemeinsamen Steuererklärung viele Vorteile zu Unverheirateten - schließlich profitieren sie davon, dass sie je nach Einkommen zwischen drei Steuerklassen-Kombinationen wählen können. Außerdem greift hier das Ehegattensplitting, wenn sie unterschiedlich verdienen. Hierbei wird das Einkommen des Ehepaares zusammen veranlagt, die Summe halbiert und aus dieser die Einkommenssteuer errechnet. Anschließend wird sie verdoppelt. So gilt das Ehepaar steuerlich als eine Person.
Kinder kosten viel Geld - doch Familien werden bei der Steuererklärung berücksichtigt. Schließlich erhalten Sie Kindergeld, sogar, wenn Ihr Kind noch volljährig und in Ausbildung ist. Zudem profitieren Sie vom Kinderfreibetrag, der 2018 auf 7.428 Euro gestiegen ist. Außerdem können Eltern Betreuungskosten (maximal 4.000 Euro) unter Anlage Kind von der Steuer absetzen. Schließlich können Sie bereits vor der Steuererklärung Steuern sparen, wenn Sie Ihre bis zum 30. November des laufenden Jahres Auskünfte über etwaige Kosten in Bezug auf Ihre Kinder auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung angeben.
Steuererklärung kompakt: Änderungen, Frist und rückwirkend abgeben

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare