Personalausweis in Geldbeutel
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Menschen ab 24 Jahren müssen in der Regel alle zehn Jahre einen neuen Personalausweis beantragen – dessen Ausstellung ab nächstem Jahr viel teurer werden soll.

Höhere Behördenkosten

Neuer Personalausweis soll teurer werden – Preissteigerung um ganze 30 Prozent

Wer einen neuen Personalausweis beantragt, wird dafür knapp 30 Prozent mehr bezahlen als das noch vor einem Jahr der Fall war – mit folgender Begründung.

  • Perso verloren oder ausgelaufen? Der Gang zum Bürgeramt, um dort einen neuen Personalausweis zu beantragen, ist in solchen Fällen unerlässlich.
  • Doch dies könnte ab 2021 mit einem satten Preisanstieg verbunden sein.
  • Es handelt sich um eine fast 30-prozentige Gebührenerhöhung*, die allerdings noch nicht verabschiedet worden ist.

Nach zehn Jahren steigen die Gebühren für einen neuen Personalausweis - und zwar deutlich. Statt 28,80 Euro soll die Ausstellung eines Personalausweises ab dem kommenden Jahr 37 Euro kosten. Wie das Bundesinnenministerium bestätigte, soll ein entsprechender Verordnungsentwurf am 26. August das Kabinett passieren. Zuerst hatte das Nachrichtenportal The Pioneer darüber berichtet.

37 Euro für einen Personalausweis: So häufig müssen Sie ihn neu beantragen

Menschen ab 24 Jahren müssen in der Regel alle zehn Jahre einen neuen Personalausweis beantragen – im Falle eines Verlusts oder Diebstahls kann das aber schon vor Ablauf der Frist notwendig sein. Die fast 30-prozentige Gebührenerhöhung, die noch vom Bundesrat gebilligt werden muss, wird mit den gestiegenen Personal- und Sachkosten in den kommunalen Behörden begründet. Im Gegenzug sollen allerdings keine zusätzlichen Kosten mehr für eine nachträgliche Aktivierung der Onlinefunktionen oder die Entsperrung des elektronischen Identitätsnachweises anfallen. Bislang werden hierfür jeweils 6 Euro verlangt, wie personalausweisportal.de informiert. (dpa) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

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