Wie viel Rente könnte es eines Tages geben? Die Info der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung (DRV) bekommt jeder, der mindestens 27 Jahre alt ist. Foto: Marijan Murat/dpa/dpa-tmn
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Wie viel Rente könnte es eines Tages geben? Die Info der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung (DRV) bekommt jeder, der mindestens 27 Jahre alt ist. Foto: Marijan Murat/dpa/dpa-tmn

Renteninformation

Wollen Sie wissen, wie hoch Ihre Rente ausfällt? Diese drei Zahlen verraten es Ihnen

Wie viel Rente könnte es eines Tages für Sie geben? Wer es wissen will, sollte diese drei Zahlen auf der Renteninformation gut lesen – was Sie dazu wissen sollten.

Wie hoch wird die eigene Rente später ausfallen*? Zentrale Angaben darüber finden Beschäftigte in der Renteninformation, die sie regelmäßig zugeschickt bekommen und die mit zwei Seiten relativ knapp gehalten ist. Die wichtigsten Zahlen stehen auf der ersten Seite in einem Kasten.

Renteninformation: Das sagen die drei Kennzahlen über die Rente

An erster Stelle steht, wie hoch eine Erwerbsminderungsrente aktuell ausfallen würde, heißt es in einem Bericht auf BR.de zum Thema. Der Rentenberater Thomas Büttner von der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd weise jedoch darauf hin, dass diese Rente nur gezahlt wird, wenn jemand gesundheitlich so eingeschränkt ist, dass sich auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nichts mehr finden lässt. „Einen Berufsschutz gibt es seit dem Jahr 2001 nicht mehr“, erklärt Büttner dem Portal zufolge. Verbraucherschützer würden daher empfehlen, sich gegen das Risiko einer Berufsunfähigkeit privat abzusichern, heißt es weiter in dem Bericht.

Anhand der zweiten Ziffer lässt sich dem Bericht zufolge herleiten, wie hoch die Renten-Ansprüche aktuell sind – gemeint ist der Zeitpunkt, an dem die Renteninformation verschickt wurde. Vor allem für Beschäftigte, die sich zum Beispiel überlegen, sich selbständig zu machen, könne diese Zahl interessant sein. Denn auch, wenn Sie nach einem Wechsel nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollten, bleibe dieser Anspruch erhalten.

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Dritte Ziffer in Renteninformation am interessantesten

Die dritte Ziffer sollten sich Beschäftigte zudem ganz genau anschauen. Dort lässt sich ablesen, wie hoch die monatliche Rente sein dürfte, die man im Alter erwarten kann, heißt es weiter in dem Bericht. Der Rentenberater Büttner schränke zwar ein, dass sich diese Zahl durch Gesetzesänderungen verändern könne, schreibt BR.de, aber sie komme ziemlich nahe an das heran, was ab dem Renteneintritt monatlich überwiesen wird.

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Diese verschiedenen Szenarien gibt die Rentenversicherung

Da die Rente jedes Jahr angepasst wird, zeige die Renteninformation zudem zwei Rechenbeispiele, heißt es weiter auf BR.de, die zeigen sollen, wie weit der tatsächliche Zahlbetrag bis zum Renteneintritt steigen könnte – mit einem Steigerungssatz von einem Prozent und mit einem Steigerungssatz von zwei Prozent. Dem Rentenberater Thomas Büttner zufolge sei diese Bandbreite über einen längeren Zeitraum durchaus realistisch.

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Ansprüche bei Frührente müssen Versicherte bei Rentenkasse selbst erfragen

Gleichzeitig weise die Rentenversicherung in dem Infoschreiben darauf hin, dass die Kaufkraft durch steigende Lebenshaltungskosten geschmälert wird, schreibt das Portal. Auf Seite zwei gebe es ein entsprechendes Rechenbeispiel, das die Zahl der Jahre bis zum Renteneintritt mit berücksichtige. Nicht vergessen sollten Versicherte zudem, dass sie neben Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung in vielen Fällen Steuern abführen müssen.

Viele Versicherte wollen darüber hinaus zum Beispiel gerne wissen, was sie erwarten können, wenn sie schon vor dem 67. Lebensjahr in Rente gehen würden. Darüber gibt die verschickte Renteninformation keine Auskunft. Denn sie stelle vor allem die Zahlungen ab dem Eintritt in die „Regelaltersrente“ in den Mittelpunkt, heißt es in dem Bericht ergänzend, also meistens ab dem 67. Lebensjahr. Wer Auskünfte darüber hinaus erfragen will, kann das demnach direkt bei den Rentenkassen.

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Auch sonst sollten Beschäftigte selbst aktiv werden, so der Tipp: Die gesetzlichen Rentenversicherer bieten auf Nachfrage persönliche Beratungsgespräche an, wo auch die mögliche Versorgungslücke im Alter abgeschätzt werden soll und mit den Versicherten durchgegangen wird, welche Einkünfte sie zum Beispiel aus der Betriebsrenten oder einer privaten Altersvorsorge erwarten können. Zum Weiterlesen: Experten warnen: Das sollten Sie vor der Rente unbedingt erledigt haben (ahu) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

Hilfe bei der Steuer

Steuerpflichtig? Eine passende Steuersoftware (werblicher Link), bei der die einzelnen Schritte nachvollziehbar erklärt werden, kann eine gute Hilfe sein.

Quelle: BR.de; Deutsche Rentenversicherung

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Steuererklärung kompakt: Änderungen, Frist und rückwirkend abgeben

Grundsätzlich galt bislang der 31. Mai als letzter Abgabetermin. Doch im Rahmen des "Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens" haben Arbeitnehmer in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bis zum 31. Juli Zeit. Allerdings nur, wenn Sie Ihre Steuererklärung authentifiziert elektronisch über Elster an das Finanzamt überweisen. Falls Sie allerdings nicht dazu verpflichtet sind, können Sie sich auch vier Jahre Zeit lassen und rückwirkend die Steuererklärung abgeben. Oftmals erhalten Sie dann mehr Geld zurück.
Mit Frei- und Pauschbeträgen lässt sich viel Geld bei der Steuererklärung sparen. Diese werden in der Steuererklärung in der Anlage N separat angegeben. Unter Pauschbeträge werden Werbungskosten und Sonderausgaben gezählt. Unter Freibeträge fallen die "außergewöhnlichen Belastungen", wie der Kinderfreibetrag, Entlastungsbetrag, Ausbildungsfreibetrag, Pflege-und/oder Behindertenpauschbetrag. Diese erhalten Sie allerdings erst, wenn Sie die jeweilige Einkommenssumme überschritten haben. Nachweise sind nicht mehr nötig.
Frischgebackene Ehepaare haben bei einer ersten gemeinsamen Steuererklärung viele Vorteile zu Unverheirateten - schließlich profitieren sie davon, dass sie je nach Einkommen zwischen drei Steuerklassen-Kombinationen wählen können. Außerdem greift hier das Ehegattensplitting, wenn sie unterschiedlich verdienen. Hierbei wird das Einkommen des Ehepaares zusammen veranlagt, die Summe halbiert und aus dieser die Einkommenssteuer errechnet. Anschließend wird sie verdoppelt. So gilt das Ehepaar steuerlich als eine Person.
Kinder kosten viel Geld - doch Familien werden bei der Steuererklärung berücksichtigt. Schließlich erhalten Sie Kindergeld, sogar, wenn Ihr Kind noch volljährig und in Ausbildung ist. Zudem profitieren Sie vom Kinderfreibetrag, der 2018 auf 7.428 Euro gestiegen ist. Außerdem können Eltern Betreuungskosten (maximal 4.000 Euro) unter Anlage Kind von der Steuer absetzen. Schließlich können Sie bereits vor der Steuererklärung Steuern sparen, wenn Sie Ihre bis zum 30. November des laufenden Jahres Auskünfte über etwaige Kosten in Bezug auf Ihre Kinder auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung angeben.
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