Früher in Rente gehen - das kann sich gewiss nicht jeder leisten.
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Früher in Rente gehen - das kann sich gewiss nicht jeder leisten.

Extra-Beiträge

So viel kostet es, wenn Sie früher in Rente gehen - können Sie es sich leisten?

Früher mit dem Arbeiten aufhören? Ein Traum vieler Beschäftigter. Mit diesen Sonderzahlungen lassen sich Renten-Abzüge ausgleichen.

  • Wer früher in Rente gehen will, muss vorher tief in die Tasche greifen.
  • Ab 50 Jahren kann man zum Ausgleich Extra-Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen.
  • Experten sagen, welche Extra-Beiträge das bedeutet - und was zu beachten ist.

Früher in Rente: Wie Sonderzahlungen Rentenabzüge ausgleichen

Früher in Rente* gehen: Das klingt verlockend. In der Regel bedeutet es aber, dass Betroffene Abschläge bei der gesetzlichen Rente in Kauf nehmen müssen. Wenn man jedoch bereits während seines Berufslebens freiwillig Sonderzahlungen zur gesetzlichen Rentenversicherung leistet, kann man diese Einbußen ausgleichen.

Die Rentenkürzung beim früheren Rückzug aufs Altenteil kann man so ausrechnen: Für jeden Monat, den man vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in Rente geht, ergibt sich ein Abschlag von 0,3 Prozent. Auf ein Jahr gerechnet sind das 3,6 Prozent. Wer also im Alter von 63 statt 67 Jahren in Rente gehen möchte, würde jeden Monat 14,4 Prozent weniger gesetzliche Rente ausgezahlt bekommen.

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Früher in Rente: Extra-Beiträge ab dem 50. Lebensjahr

Es gibt einen Weg, wie man die späteren Einbußen* verhindern kann - in dem man quasi rechtzeitig vorsorgt: Ab 50. Lebensjahr kann man Extra-Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen - und dadurch die Abschläge verringern. "Die Höhe der Sonderzahlungen wird anhand der verbleibenden Restarbeitszeit und der Zeit, die man früher geht, berechnet", zitiert die Deutsche Presse-Agentur dazu den Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund, Dirk von der Heide.

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Deutsche Rentenversicherung nennt Rechenbeispiel

Doch das geht ordentlich ins Geld, wie Berechnungsbeispiele der Deutschen Rentenversicherung zeigen: Wer demnach 800 Euro Rente im Monat bekommen würde und ein Jahr früher in Rente möchte, muss 6.820 Euro zusätzlich in die Rentenversicherung einzahlen, um die Rentenminderung auszugleichen. Und wer bei einer Rente von 1.200 Euro monatlich drei Jahre früher in Rente gehen möchte, muss zu diesem Zweck schon rund 33.160 Euro aufwenden.

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Früher in Rente?: Rechtzeitig informieren, rät Stiftung Warentest

Falls jemand erwägt, sich früher aufs Altenteil zurückzuziehen, sollte er sich rechtzeitig erkundigen, rät Stiftung Warentest. Um früh genug festzustellen, wie viel man einzahlen muss, solle man sich etwa zehn Jahre vor dem geplanten Renteneintritt beraten lassen, so die Empfehlung.

Wann die Sonderzahlungen geleistet werden können, ist flexibel geregelt: Entweder bezahlen Versicherte den Betrag auf einmal oder verteilen ihn auf einzelne Jahre. "Pro Jahr sind derzeit aber nur bis zu zwei Zahlungen möglich, man kann also nicht jeden Monat etwas einzahlen", sagt Dirk von der Heide. Über die Höhe der jeweiligen Zahlung könne man selbst entscheiden.

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Eingezahlt, aber man will doch nicht für in Rente?

Was passiert, wenn Sonderzahlungen geleistet wurden, der Betroffene dann aber doch nicht früher in Rente gehen möchte? "Versicherte, die trotz erfolgter Zahlung von Beiträgen zum Ausgleich von Rentenabschlägen nicht vorzeitig in Rente gehen, erhalten eine entsprechend der gezahlten Beiträge erhöhte Rente", teilt die Deutsche Rentenversicherung dazu mit. Eine Erstattung der Ausgleichszahlung sei aber nicht möglich.

Quellen: dpa, Deutsche Rentenversicherung

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ahu

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