Eine neue Dimension: Spiele wirken mit einem VR-Headset plastischer und realistischer als jemals zuvor.
+
Eine neue Dimension: Spiele wirken mit einem VR-Headset plastischer und realistischer als jemals zuvor.

Mittendrin statt nur dabei

3D fast wie in echt: Virtual-Reality-Brillen im Test

Den Traum eines Headsets für die virtuelle Realität gab es schon in den Achtzigern, war damals aber technisch nicht ohne Probleme umsetzbar. Heutzutage sieht das ganz anders aus, und verschiedene Hersteller überbieten sich gegenseitig mit funktionaler Finesse. Die Preise für die Geräte unterscheiden sich dabei stark, das gleiche gilt für die Qualität des VR-Erlebnisses.

Das Konzept von VR-Brillen ist leicht erklärt, das Erlebnis hingegen nicht so einfach – man muss selbst in die digitalen Welten abtauchen, um den Reiz wirklich zu verstehen. Obendrein steht und fällt dieser zudem noch mit dem technischen Vermögen der Geräte.

Dabei kommt es auf die Umsetzung an, denn das grundlegende Prinzip ist bei allen VR-Headsets ähnlich: Jedes Auge sieht ein eigenes Bild auf einem sehr nahe davor befindlichen Bildschirm, was einen räumlichen Eindruck bewirkt, während Sensoren Kopfbewegungen registrieren. Ein Prozessor in der Brille selbst oder einem externen Zuspieler errechnet das Geschehen und passt die Bildschirminhalte dementsprechend an. Um natürlich zu wirken, muss der gesamte Ablauf binnen weniger Millisekunden geschehen.

Ein weiterer zentraler Aspekt von VR-Brillen ist die Auflösung der Bildschirmpanele. Wie vom Fernsehen bekannt, ist auch hier mehr besser – jedoch muss die optische Pracht auch berechnet werden können – aufgrund der doppelten Belastung durch zwei statt nur einem Bildschirm kein so leichtes Unterfangen.

Virtual-Reality-Brillen im Test: Welche überzeugt?

Das Testportal AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion 17 Virtual-Reality-Brillen getestet. Testsieger wurde die Oculus Quest. Dies lag zu einem Teil am sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Anschaffungskosten sind verhältnismäßig niedrig, und da es sich um ein Stand-Alone-Gerät handelt, benötigt man keinen leistungsfähigen Gaming-PC für den Betrieb des Headsets. Zudem sind aus demselben Grund keine störenden Kabel notwendig.

Enthusiasten mit großem Budget empfehlen die Tester die Valve Index. Die VR-Brille bietet die derzeit beste Technik aller Geräte auf dem Markt, ist aber auch dementsprechend teuer. Das Portal lobte besonders die schnellen Bildschirmpanele, die Controller und das Tracking.

Auch die Sony PlayStation VR kam gut bei den Testern an. Zwar kann die konsolenexklusive Hardware technisch nicht mit High-End-Geräten aus dem PC-Bereich mithalten, bietet aber dennoch einen unschlagbar günstigen Einstieg in die VR-Welt.

Mehr Informationen zu Virtual-Reality-Brillen und weitere Empfehlungen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare