Cremig, gesund und mit viel Protein: drei schnelle Sommer-Rezepte mit griechischem Joghurt
Der cremige, dickflüssige Joghurt aus Griechenland wird auch hier immer beliebter. Warum das so ist und wie man ihn im Sommer einsetzen kann, lesen Sie hier.
Um die 17 Kilo Joghurt verzehrt laut dem Verbraucherservice Bayern im Durchschnitt jeder Deutsche pro Jahr an Joghurt und Joghurtprodukten. Immer beliebter wird dabei die griechische Variante. Es gibt sie mit verschiedenen Stufen an Fettgehalt, allen Sorten gemein ist jedoch die sehr dicke und cremige Konsistenz.
Unterschied: normaler Joghurt und Joghurt griechischer Art
Zuallererst: Nur Joghurt, der auch wirklich in Griechenland hergestellt wurde, darf auch griechischer Joghurt genannt werden. Üblicher in den Frischetheken ist die Variante „Joghurt nach griechischer Art“. Die Herstellung ist dem normalen Joghurt ähnlich: Die Milch wird mit Milchsäurebakterien angereichert und wird so zu Joghurt. Der Unterschied liegt am Ende im Abtropfen der Masse, wobei sich die Molke trennt. Griechischer Joghurt, beziehungsweise Joghurt griechischer Art, wird besonders lange abgetropft, um seine besondere Konsistenz zu erreichen.
Was mache den Joghurt aus Griechenland so gesund?
Die mediterrane Joghurt-Variante hat einige gesundheitliche Vorteile, zum Beispiel:
- Gut für die Knochen: Im Joghurt sind viel Kalzium und Proteine enthalten, die den Zustand der Knochen verbessern und außerdem das Risiko für Osteoporose senken können.
- Gut zum Abnehmen: Da er viele Proteine und nur wenig Kalorien in der Natur-Variante enthält, macht Joghurt nach griechischer Art im Vergleich zum normalen Joghurt lange satt. Vorsicht: Achten Sie auf die verschiedenen Fettstufen.
- Gut für den Darm: Viele Menschen profitieren von den gesunden Probiotika im Joghurt. Diese gutartigen Bakterien bringend den Darm wieder ins Gleichgewicht.
Laut dem Verbraucherservice Bayern ist der Joghurt griechischer Art außerdem ein idealer Ersatz für Schmand oder saure Sahne (wenn man auf die Fettangabe achtet).
Wie in Griechenland: Zubereitung des Joghurt-Klassikers
In Griechenland wird der Joghurt häufig mit Nüssen, zum Beispiel Walnüssen, und Honig serviert:

- Etwa 150 Gramm Joghurt griechischer Art in eine Schale geben, Nüsse darüberstreuen.
- Anschließend etwa einen Esslöffel Honig nach Wahl darüber geben.
- Diesen Klassiker kann man mit sommerlichen Beeren, wie etwa Erdbeeren (die mit einem Schraubglas länger haltbar bleiben), etwas Zitronenabrieb und einem Spritzer Zitronensaft abrunden.
Für heiße Tage: gefrorener Joghurt-Snack
Seine Konsistenz und sein Fettgehalt machen griechischen Joghurt auch zum idealen Eis-Snack oder Basis für Frozen Joghurt. Zum Beispiel in dieser Variante:
Zutaten:
- 135 g Früchte nach Wahl (TK oder frisch)
- 375 g griechischer Joghurt/Joghurt nach griechischer Art (mind. 2 Prozent Fett)
- je 1 EL Honig und Vanille (Pulver oder Paste)
Zubereitung: Den Joghurt mit dem Honig und Vanille verrühren. Die Früchte ggf. putzen, kleinschneiden und anschließend vorsichtig unterheben. Eine Form mit Folie oder Backpapier auslegen und die Masse darauf verteilen. Mindestens vier Stunden ins Tiefkühlfach stellen. Dann herausholen, kurz antauen lassen und aus der Form lösen. In kleine Stücke brechen und in einer gefrierfähigen Dose wieder ins Eisfach stellen – so hat man immer ein kleines Stück parat für den nächsten Eishunger.
Übrigens: Mit griechischem Joghurt lassen sich auch Drei-Zutaten-Brötchen oder ein Joghurt-Kuchen ohne Mehl und Butter. backen.
Herzhaft: sommerlicher Feta-Dip mit Joghurt und Zitrone
Griechischer Joghurt kann aber mehr als nur süß. In der folgenden Variante passt er hervorragend zu Brot, Gemüse und Fleisch:
Zutaten:
- 200 g Feta, zerbröselt
- 170 g griechischer Joghurt/Joghurt nach griechischer Art
- 100 g Frischkäse
- 1 Knoblauchzehe, geschält (je nach Geschmack auch zwei oder drei)
- 1 Abrieb von einer Bio-Zitrone
- 1 TL Dill, frisch oder getrocknet
- 1 TL italienische Kräuter, frisch oder getrocknet
- Salz, Pfeffer, rote Chiliflocken
Die Zubereitung funktioniert am besten mit einer Küchenmaschine: Alles in die Rührschüssel geben und mixen, bis der Dip schön cremig geworden ist. Nach Geschmack noch einen Spritzer Zitronensaft dazugeben. Tipp: ist der Tipp zu fest, kann man ein wenig Milch hinzugeben – vor dem Zitronensaft. Wer keine Küchenmaschine hat, kann alles auch einfach per Hand mischen.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Anna Heyers sorgfältig überprüft.

