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Niemals nur ein Handtuch für den Körper verwenden – und wann Sie es wechseln sollten

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Es kommt nach jedem Duschen und Händewaschen zum Einsatz: das Handtuch. Aber bitte nicht nur eins für den ganzen Körper, rät ein Hygieneexperte.

In nahezu keinem deutschen Haushalt fehlt es an dem geliebten Stück Stoff: dem Handtuch. In Bad und Toilette ist es als unverzichtbares Utensil des täglichen Lebens nicht wegzudenken. Wie selbstverständlich wird nach dem Duschen und Händewaschen danach gegriffen. Einmal verwendet, bleiben Handtücher oft feucht am Handtuchhaken hängen, wo sie schlecht trocknen können, ähnlich dem vermeintlich unhygienischen Waschlappen – ideale Bedingungen für Keime und Erreger. Was Sie dagegen tun können, verrät ein Hygieneexperte.

Extra Handtücher für Gesicht und Füße verwenden

Hände mit Handtuch abtrocknen
Nicht nur für die Hände sollte ein separates Handtuch verwendet werden. © Adam Gregor/Imago

Es muss doch reichen, das Handtuch wie die Bettwäsche alle zwei Wochen zu wechseln? Achim Wiehle, Experte für Hygiene, empfiehlt gegenüber dem SWR, gerade Handtücher, mit denen die Hände und das Gesicht getrocknet werden, wesentlich häufiger gegen ein frisches auszutauschen. Auch beim Abtrocknen der Füße ist Vorsicht geboten: am besten ein extra Handtuch für die Füße verwenden. Fußpilz ist eine weit verbreitete Infektion, die durch Pilze verursacht wird – in feuchter Umgebung gedeihen diese besonders gut. Indem Sie mit einem separaten Handtuch Ihre Füße abtrocken und es regelmäßig wechseln, minimieren Sie das Risiko einer Übertragung von Pilzsporen auf andere Körperteile.

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Da die Gesichtshaut noch empfindlicher und häufig anfälliger für Infektionen ist, sollte auch dafür ein separates Handtuch verwendet werden, um die Übertragung von Keimen und Hautproblemen zu vermeiden. Bakterien, Schmutz und abgestorbene Hautzellen können sich auf einem Handtuch sammeln und bei Kontakt mit dem Gesicht zu Hautproblemen wie Akne führen.

Wie oft sollten die Handtücher gewechselt werden?

Selbst wenn ein Handtuch oberflächlich sauber erscheint, können sich darauf gefährliche Keime ansammeln. Insbesondere Handtücher, die im Badezimmer oder in der Nähe der Toilette verwendet werden, kommen regelmäßig mit Fäkalbakterien in Kontakt. Dies ist besonders problematisch, wenn mehrere Personen dasselbe Handtuch benutzen. Die Bakterien vermehren sich schnell, vornehmlich wenn das Handtuch feucht ist, was zu einer potenziellen Gesundheitsgefahr möglicherweise durch Durchfallerreger führen kann.

Das regelmäßige Wechseln von Handtüchern ist entscheidend, um eine Ansammlung von Keimen zu vermeiden. Der Experte für Hygiene, Achim Wiehle, spricht folgende Empfehlungen aus:

Bei wie viel Grad werden Handtücher gewaschen?

Handtücher aus Baumwolle und Mischgewebe sollten bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, um Keime und Bakterien abzutöten.

Die Verwendung separater Handtücher für Gesicht und Füße sowie das regelmäßige Wechseln sind einfache Maßnahmen, die einen großen Einfluss auf Ihre Gesundheit haben können. So schützenn Sie sich und Ihre Haut vor Infektionen und Irritationen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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