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Alzheimer-Demenz: Wie die Diagnose gestellt wird – sechs Stufen der Untersuchung

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Anzeichen einer möglichen Alzheimer-Demenz können sich bereits Jahre vor der Diagnose bemerkbar machen. Um eine Demenz-Erkrankung zu bestätigen, bedarf es verschiedener Untersuchungen.

In Deutschland sind mehr als 1,8 Millionen Menschen von der bisher unheilbaren Alzheimer-Erkrankung betroffen, bei der es zu einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen im Gehirn kommt. Ein Mangel am Neurotransmitter Acetylcholin führt zu Störungen bei der Informationsverarbeitung im Gehirn und dem daraus resultierenden Gedächtnisverlust. Wer an sich oder bei einem Angehörigen plötzliche Gedächtnisverschlechterungen, ein wiederholtes Nachfragen und Schwierigkeiten beim Behalten von Informationen bemerkt, sollte dies zumindest beobachten und bei Zunahme ärztlich abklären lassen.

Demenzerkrankung bestätigen: umfangreiche Diagnostik durch den Arzt notwendig

Arzt betrachtet CT-Bilder
Anhand von bildgebenden Verfahren wie CT und MRT, der Untersuchung des Gehirnwassers sowie im Bedarfsfall den genetischen Risikofaktoren, kann das Vorliegen einer Demenz-Erkrankung bestimmt werden, so die „Alzheimer Initiative Forschung e. V.“ © Andrew Brookes/Imago

Wichtig zunächst zu beachten: Nicht zwangsläufig liegt in jedem Fall eine Demenz vor, denn es kann sich auch um normale altersbedingte Vergesslichkeit handeln. Einfache Tests mit Bildern, Wörtern und Zahlen können eine erste Einschätzung liefern, auch schon zu Hause mit Angehörigen und Freunden, ersetzen jedoch nicht die ärztliche Diagnostik. Eine eindeutige Diagnose erfordert weitere Untersuchungen, insbesondere bei Verdacht auf eine frühe Demenz oder Alzheimer als mögliche Folgen von Long Covid.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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