Mann beim Augenarzt
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Nur ein Augenarzt kann herausfinden, ob es sich bei Sehschwäche um einen Grauen Star handelt – folgende Symptome sollten Sie nicht ignorieren.

Symptome frühzeitig ernst nehmen

Grauer Star? So einfach erkennen Sie, ob Sie an der Augenkrankheit leiden

Die Augenerkrankung Grauer Star ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung. Frühzeitige Diagnose ist immens wichtig: Folgende Symptome sollten Sie zum Arzt führen.

Die Augen sind ständig im Einsatz, als wichtiges Sinnesorgan unterscheidet das Auge rund 150 Farbtöne aus dem Spektrum des sichtbaren Lichts. Das Auge liefert uns etwa 80 Prozent aller Informationen aus der Umwelt, die wir im Gehirn verarbeiten, wie Planet Wissen informiert. Unvorstellbar, dass gutes Sehen irgendwann nicht mehr möglich sein könnte. Es gibt eine Reihe von Augenerkrankungen, die unser Sehorgan immens schädigen und sogar zur Erblindung führen können – dazu zählt der sogenannte Graue Star, auch Katarakt genannt.

Es handelt sich um eine Trübung der Augenlinse, die in der Regel im Alter auftritt* und als eine der häufigsten Ursachen für Erblindung gilt. Bei fortgeschrittenem Katarakt kann man eine graue Färbung hinter der Pupille erkennen, woher sich die Bezeichnung „Grauer Star“ ableitet. Eine regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Augenarzt beugt dem unbemerkten Fortschreiten einer Augenkrankheit vor. Der Mediziner erkennt bereits vor den ersten Symptomen eine mögliche Beeinträchtigung des Auges. Spätestens, wenn Sie folgende Symptome des Grauen Stars bemerken, sollte Sie der Weg zum Arzt führen.

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Symptome Grauer Star: Sehverlust, Doppelbilder, Sehen wie durch Nebel

Bei jedem Patienten äußern sich die ersten Anzeichen eines Grauen Stars in unterschiedlicher Ausprägung, aber folgende Anzeichen zählen zu den typischen Katarakt-Symptomen:

  • zunehmend unscharf und verschwommen sehen, wie durch Nebel oder einen Schleier
  • starke Blende-Empfindlichkeit
  • verringerte Hell-Dunkel-Anpassung
  • Kontrastverlust (schlechteres Sehen in der Dämmerung und bei Nacht, damit einhergehend Unsicherheit beim Autofahren)
  • Doppelbilder
  • Farben verblassen
  • Einschränkung des räumlichen Sehens
  • Sehverschlechterung in der Nähe oder/und in der Ferne

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Grauen Star behandeln: Keine medikamentöse Behandlung möglich

Je nachdem, wie schnell ein Grauer Star voranschreitet, können verschiedene Therapien zum Einsatz kommen. Ist das Sehvermögen nur leicht eingeschränkt und handelt es sich um einen langsamen Krankheitsfortschritt, kann die Sehschwäche mit einer Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen werden. Ist das Sehvermögen allerdings bereits stark eingeschränkt und handelt es sich um einen schnell fortschreitenden Katarakt, hilft nur noch eine Operation. Eine Operation ist die einzige Behandlungsmöglichkeit, um dauerhaft wieder besser zu sehen. Arzneimittel gegen Katarakt gibt es nicht, wie das Portal Gesundheitsinformation des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen informiert. Während der OP wird die eingetrübte Linse entfernt und eine Linse aus Kunststoff eingesetzt. Pro Jahr unterziehen sich etwa 700.000 Menschen dieser Operation wie Gesundheitsinformation.de berichtet. (jg) *Merkur.de und hna.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Mehr Quellen: https://www.planet-wissen.de/natur/sinne/sehen/index.html; https://www.deutsche-familienversicherung.de/krankenhauszusatzversicherung/ratgeber/artikel/grauer-star-ursachen-symptome-behandlung/

Weiterlesen: Grüner Star: Diese Fehler erhöhen Ihr Risiko für die Augenerkrankung immens.

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