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Juckreiz am Körper: Fünf Stellen und welche Krankheiten dahinter stecken können

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Von: Judith Braun

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Jucken ist nicht nur lästig, sondern deutet meist auch auf Krankheiten hin. Ein Juckreiz kann, je nachdem wo er auftritt, verschiedene Ursachen haben.

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Juckreiz auf der Haut ist ein Warnsystem des Körpers. Er entsteht, wenn der Körper Botenstoffe, wie zum Beispiel Histamin, bildet. Die Produktion dieses Botenstoffes wird unter anderem durch Allergien, Unverträglichkeiten und Entzündungen angeregt. Juckreiz macht somit darauf aufmerksam, dass etwas im Körper nicht stimmt.

Wenn er länger als sechs Wochen anhält, können beispielsweise seelische oder starke körperliche Ursachen hinter dem chronischen Juckreiz stecken. Zudem kann er an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten. Je nachdem, wo es juckt, kann dies ein Warnzeichen für bestimmte Krankheiten sein.

Juckreiz an fünf verschiedenen Körperstellen: Was dahinter stecken kann

Ein Kind mit einer blauen Muetze kratzt sich am Kopf.
Juckende Kopfhaut kann durch Pflegeprodukte ausgelöst werden. © Thomas Eisenhuth/IMAGO

Beim Jucken handelt es sich um ein Symptom für viele Erkrankungen. Folgende Krankheiten werden damit in Verbindung gebracht:

Neben dem Juckreiz können aber auch andere Symptome auftreten, wie etwa Rötungen, Brennen, Schwellungen, Nässen oder Eitern. Dauern die Beschwerden länger an, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache abklären zu lassen. Juckreiz tritt zudem bevorzugt an bestimmten Körperstellen auf. Dahinter können wiederum verschiedene Auslöser stecken.

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Juckreiz in Augen: Allergien oder Bakterien als Auslöser

Wenn die Augen jucken, sind sie meist trocken. Das passiert, wenn die Zusammensetzung des Tränenfilms gestört ist. Daneben können aber auch Allergien Auslöser für juckende Augen sein. Möglicherweise leiden Betroffene dann unter Heuschnupfen. Neben Pollen können aber auch Tierhaare oder Hausstaub die Augen reizen. Dies führt häufig zu einer allergischen Bindehautentzündung. Zum Juckreiz kommen dann oftmals Symptome wie Brennen, Tränen oder Rötungen hinzu. Sobald sich ein Auge entzündet hat, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Schließlich können auch Viren oder Bakterien schuld an den Beschwerden sein.

Juckreiz auf der Kopfhaut: Pflegeprodukte sind häufig schuld

Wenn die Kopfhaut überreagiert und es anfängt, zu jucken, dann kann man dies meistens auf bestimmte Inhaltsstoffe in Shampoo, Haarspray, Spülung oder Färbemittel zurückführen. In diesen Fällen ist es empfehlenswert, das Produkt zu wechseln. Außerdem können auch zu häufiges Waschen, zu heißes Wasser oder Rückstände von Pflegeprodukten zu juckender Kopfhaut führen. Weitere mögliche Auslöser sind Ekzeme, Pilze oder Allergien. Ein Arzt sollte vor allem bei Beschwerden wie Rötungen, Pickelchen, Schuppen, Bläschen und nässenden Stellen aufgesucht werden.

Juckreiz an den Füßen: Fußpilz kann Ursache sein

Wenn es an den Füßen und zwischen den Zehen juckt, könnte ein Fußpilz der Grund dafür sein. Dieser zeigt sich oft durch trockene Hautstellen, Rötungen und Schuppung im Bereich der kleinen Zehe. Ein Hautarzt kann mithilfe eines Abstrichs herausfinden, ob die Diagnose tatsächlich eine Pilzinfektion lautet. Mit der Canesten EXTRA Creme (werblicher Link) können alle relevanten Pilzinfektionen schnell und wirksam bekämpft werden.

Juckreiz an den Beinen: Rasieren führt zur Trockenheit

Trockenheit spielt bei juckenden Beinen eine große Rolle. An diesen Körperstellen befinden sich weniger Talgdrüsen. Wer häufig duscht, riskiert, dass die natürliche Schutzschicht der Haut weggespült wird und ausgetrocknet wird. Beim Rasieren wird die Haut dann zusätzlich überreizt. Es kommt zu Rötungen. Ein Juckreiz setzt ein oder verstärkt sich. Hier kann es helfen, sich vor dem Schlafengehen die Beine zu rasieren. So kann sich die Haut über Nacht erholen. Mit einer pflegenden Creme kann die Trockenheit zudem bekämpft werden.

Aber auch Krampfadern können einen Juckreiz an den Beinen auslösen. Sie führen oft zu Spannungsgefühlen, Schwellungen und Hautreizungen. Auch dies sollte von einem Mediziner abgeklärt werden. Denn das Risiko für Thrombosen wird durch Krampfadern erhöht.

Juckreiz im Intimbereich: Auslöser kann die Einnahme von Antibiotika sein

Im Intimbereich kann es ebenfalls zu einem Juckreiz kommen. Dahinter kann beispielsweise eine Pilzinfektion oder eine durch Bakterien oder Viren ausgelöste Infektion stecken. Zu viel Intimhygiene führt häufig ebenfalls zur Austrocknung im Intimbereich. Weitere mögliche Ursachen sind Hormonumstellungen und die Einnahme von Antibiotika, da sie die Schutzfunktion des Intimbereichs stören können. Zu den häufigsten Auslösern im Bereich des Afters zählen bakterielle Infektionen, Verletzungen der empfindlichen Haut, Ekzeme, Hämorrhoiden, Analfissuren und Würmer. Der Juckreiz im Intim- oder Afterbreich tritt meist zusammen mit Ausfluss, Rötungen, Wundsein, Nässen, Schwellungen und Bläschen auf.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

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