Jetzt bloß nicht die Nerven verlieren: Der Trotzanfall eines Kleinkindes dauert in der Regel rund vier bis fünf Minuten. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
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Jetzt bloß nicht die Nerven verlieren: Der Trotzanfall eines Kleinkindes dauert in der Regel rund vier bis fünf Minuten. (Symbolbild)

Kindererziehung

Wutanfall Ihres Kindes: Tipps, wie Eltern reagieren sollten

Wutanfälle von Kindern können sehr anstrengend sein. Diese Tipps helfen, mit dem Zornausbruch der Kleinen umzugehen.

München – Wie kräftezehrend sich Wutanfälle anfühlen, erleben viele Eltern hautnah mit ihrem Nachwuchs ab einem Alter von circa zweieinhalb Jahren. Ab dieser Phase des Kleinkindalters zeigt sich das angeborene Bedürfnis, autonom zu handeln. Was im gängigen Sprachgebrauch gerne als Trotzphase bezeichnet wird, sieht die Entwicklungspsychologin und Grundschullehrerin Dr. Martina Stotz als ein wichtiges Mittel zur Entwicklung des kindlichen Selbstbewusstseins an.
Tipps, wie Sie bei Wutanfällen Ihres Kindes am besten reagieren, verrät 24vita.de.

In der Regel sind Wutanfälle Ihres Kindes vollkommen normal und entsprechen einer gesunden, menschlichen Entwicklung. Wichtig sollte sein, dass sich Eltern in Phasen der Wut und starker Emotionen, Strategien zurechtlegen, um dem Kind gerecht zu werden. Sind die Phasen von Wut und Zorn so stark ausgeprägt, dass das Kind sich oder andere verletzt, oder lernt das Kind nur schwer bis gar nicht, sich selbst zu regulieren und beruhigen, sollten Eltern die Kinderärztin/den Kinderarzt aufsuchen. Eine Diagnostik zu Erkrankungen wie Autismus oder ADHS könnte möglicherweise Sinn ergeben.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.