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Gesund altern: Sechs Nährstoffe lassen Sie länger leben

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Mit einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise können Sie das Altern in der Regel verlangsamen. © HalfPoint/IMAGO

Nährstoffe sind wichtig für die Gesundheit. Außerdem helfen Sie dabei, gesund und langsam zu altern. Welche essenziell sind, erfahren Sie hier.

Eine gesunde Ernährung kann maßgeblich zur Langlebigkeit beitragen. Insbesondere sechs Nährstoffe spielen eine wichtige Rolle dabei, gesund zu altern und das Leben zu verlängern. Diese Nährstoffe, die vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen, bieten vielfältige gesundheitliche Vorteile.

Gesund altern: Pflanzliche Nährstoffe als Schlüssel zur Langlebigkeit

Phytonährstoffe, die ausschließlich in Pflanzen vorkommen, schützen vor Bakterien, Viren und Pilzen und können sogar bestehende Krankheiten bekämpfen. Phytonährstoffe umfassen zum Beispiel Flavonoide, Carotinoide, Polyphenole, Phytosterole, Phytoöstrogene und Glucosinolate. Jede dieser Substanzen hat spezifische gesundheitliche Vorteile. Laut Ernährungsexpertin Melanie Murphy Richter hat jede Klasse ihre eigenen vorteilhaften Superkräfte. „Das kann von entzündungshemmenden Effekten, Vorteilen für das Immunsystem, Verbesserungen der Herzgesundheit und potenziell krebsbekämpfenden Eigenschaften bis zu positiven Auswirkungen auf die Verdauung, die Haut und die Knochengesundheit reichen“, sagt Richter gegenüber dem amerikanischen Gesundheitsmagazin Well + Good.

Gesund altern: Die sechs wichtigsten Nährstoffe und ihre Quellen

  1. Flavonoide: Diese sind in Zitrusfrüchten, grünem Tee, Beeren, Äpfeln und Zwiebeln enthalten. Sie helfen, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu senken.
  2. Carotinoide: Sie stecken in Kürbissen, Tomaten, Karotten und Paprika. Carotinoide unterstützen die Gesundheit der Augen und können das Krebsrisiko reduzieren.
  3. Polyphenole: Diese Substanzen sind in Beeren, Birnen, Trauben und dunkler Schokolade enthalten. Sie wirken als starke Antioxidantien, verringern Entzündungen im Körper und schützen vor Schäden durch freie Radikale. Zudem helfen sie, neurodegenerativen Erkrankungen, wie Demenz oder Parkinson, vorzubeugen.
  4. Phytosterole: Diese kommen in Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten vor. Sie hemmen im Darm die Cholesterinaufnahme und führen so zu einer Senkung des Cholesterinspiegels.
  5. Phytoöstrogene: Diese sind in Leinsamen, Tofu, Gerste und Edamame enthalten. Phytoöstrogene gleichen den Hormonhaushalt aus und können Frauen dabei helfen, ihren Zyklus besser zu regulieren.
  6. Glucosinolate: Diese Substanzen befinden sich in Kreuzblütlern wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl und Grünkohl. Sie wirken entgiftend und können dazu beitragen, schädliche Stoffe im Körper zu beseitigen sowie bestimmten Krebserkrankungen vorzubeugen.

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Weitere Nährstoffe, die gerade im Alter wichtig sind

Neben den Phytonährstoffen gibt es weitere essenzielle Nährstoffe, die besonders im Alter wichtig sind. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Zufuhr an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann altersbedingten Krankheiten wie Osteoporose, Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Gesund altern mit Makro- und Mikronährstoffen

Makronährstoffe umfassen Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße, die aus Aminosäuren bestehen. Zu den Mikronährstoffen gehören hingegen verschiedene Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme. Jeder Nährstoff erfüllt eine spezifische Funktion und ist von den anderen abhängig. Ein Mangel an einem dieser Nährstoffe kann zu Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit und Energieversorgung der Zellen führen.

Vitamine, die im Alter eine wichtige Rolle spielen

Gesund altern: Ursachen für einen Nährstoffmangel

Verschiedene Faktoren wie Lebensmittelallergien, Diäten oder der regelmäßige Konsum von Fertiggerichten können ursächlich für einen Nährstoffmangel sein und dazu führen, dass der Körper nicht alle notwendigen Vitalstoffe in ausreichender Menge erhält. Ältere Menschen haben aufgrund besonderer Lebensumstände einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen. Außerdem können weitere Faktoren wie Alkoholkonsum, Rauchen, die Einnahme von Medikamenten, UV-Strahlung, Stress sowie Flüssigkeits- und Schlafmangel zu einem erhöhten Bedarf an Nährstoffen führen. Dieser kann jedoch durch die Nahrung allein kaum gedeckt werden.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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