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Brustkrebs frühzeitig erkennen: Symptome richtig deuten – Linke Brust ist häufiger betroffen

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Im frühen Stadium verursacht Brustkrebs in der Regel kaum Beschwerden oder Schmerzen. Umso wichtiger sollten Frauen insbesondere links auf Anzeichen achten.

Laut der Deutschen Krebsgesellschaft zählt Brustkrebs mit über 70.000 Befunden pro Jahr zu der am häufigsten diagnostizierten Krebserkrankung bei Frauen. Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt, ist sie meist heilbar – doch über 17.000 Frauen sterben jährlich aufgrund der gefürchteten Diagnose „Mammakarzinom“. Umso wichtiger ist es, Risikofaktoren zu kennen, auf mögliche Symptome zu achten und mit den persönlichen Beobachtungen zum Frauenarzt zu gehen und die Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen. Mediziner stellen dabei auch ein gehäuftes Vorkommen von Brustkrebs in der linken Brust fest.

Brustkrebs bei Frauen: Besonders im oberen äußeren Bereich sowie in der linken Brust

Mammographie
Bei einer Mammografie kann die weibliche Brust auf bösartige Tumore untersucht werden. © Hannibal Hanschke/dpa

Die meisten Brusttumore treten bei Frauen im oberen äußeren Bereich der Brust auf, circa 15 Prozent im inneren oberen Bereich, dem Teil der Brust, der zwischen Achselhöhle und Schlüsselbein liegt, so die Deutsche Krebsgesellschaft. Dabei soll die linke Brust eher betroffen sein als die rechte.

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Es gibt Studien dazu, dass Krebs in der linken Brust häufiger und auch aggressiver sein kann. Über die Gründe sind sich Mediziner noch uneinig, doch es gibt zwei Vermutungen:

Wir wissen nicht, warum Stillen Frauen vor Brustkrebs schützt, aber es scheint auf jeden Fall so zu sein. Eine Studie ergab, dass das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, mit jeder Geburt eines Kindes um 7 Prozent sinkt. Und alle 12 Monate, in denen jemand ein Baby stillt, sinkt das Risiko um weitere 4,3 Prozent.

Giancarlo Moscol, Assistenzprofessor für Allgemeine und Gynäkologische Onkologie, MD Anderson Cancer Center, Houston

Was können Frauen tun, um ihr Risiko für linksseitigen Brustkrebs zu verringern?

Kennen Sie Ihr persönliches Brustkrebs-Risiko, indem Sie den Risiko-Check machen.

Sechs Risikofaktoren können Sie positiv beeinflussen oder sogar vermeiden.

Achten Sie auf die Anatomie, das heißt, ob sich die linke und rechte Brust immer gleich anfühlen.

Gehen Sie zur empfohlenen Krebsvorsorge der Brust zum Frauenarzt.

Entdecken Sie einen Knoten oder eine Beule, der/die sich innerhalb von vier Wochen nicht von selbst löst, suchen Sie Ihren Frauenarzt auf.

Wenn Sie stillen, versuchen Sie, Ihr Kind an beiden Brüsten gleichermaßen anzulegen oder gleichmäßig abzupumpen, um beide vollständig zu entleeren.

Brustkrebs: Symptome deuten und frühzeitig abklären lassen

Typische Symptome bei einem entstehenden Brustkrebs sind:

Oktober ist Brustkrebs-Monat

Jedes Jahr im Herbst wird auf die Erkrankung und die Situation von Betroffenen besonders aufmerksam gemacht, indem durch regionale und bundesweite Aktivitäten auf das Thema Brustkrebs, dessen Vorbeugung, Erforschung und Behandlung hingewiesen wird.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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