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Vitamin D gegen Demenz: Untersuchung belegt einen Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln

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Forscher entdecken die Wirkung eines Nahrungsergänzungsmittels bei Demenz-Patienten. Vitamin D scheint Einfluss auf das Voranschreiten der Erkrankung zu nehmen.

Forscher am Hotchkiss Brain Institute der University of Calgary und der University of Exeter in Großbritannien untersuchten den Zusammenhang zwischen der Vitamin-D-Aufnahme und Demenz bei mehr als 12.000 Teilnehmern. Es zeigte sich, dass Menschen, die angaben, Vitamin-D-Präparate einzunehmen, möglicherweise ein geringeres Risiko für ein schnelles Voranschreiten der Demenz haben.

Risiken, die eine Demenz begünstigen

Das Risiko, an Demenz zu erkranken, steigt mit dem Alter, da das Alter eine entscheidende Rolle bei der Entstehung dieser Erkrankung spielt. Neben dem Alter und einer genetischen Veranlagung können auch Lebensumstände wie Übergewicht, Alkoholkonsum, Rauchen, Diabetes, unbehandelter Bluthochdruck einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf das Auftreten von Demenz und Alzheimer nehmen.

„Wir wissen, dass Vitamin D einige Wirkungen im Gehirn entfaltet, die Auswirkungen auf das Voranschreiten einer Demenz haben könnten. [...] Unsere Ergebnisse geben wichtige Einblicke für Patienten-Gruppen, die in zukünftigen Studien zur Vitamin-D-Supplementierung gezielt angesprochen werden könnten“, so Dr. Zahinoor Ismail, Leiter der Studie und Professor an der Cumming School of Medicine und der University of Exeter.

Vitamin D-Einnahme scheint besonders Demenz bei Frauen zu beeinflussen

Vitamin D-Präparat
Britische Forscher stellen im Zuge einer Untersuchung fest, dass Menschen mit Demenz, die Vitamin-D-Präparate einnehmen, möglicherweise ein geringeres Risiko für Demenz haben. © xmarevgenna712x/Imago

Während sich die Einnahme von Vitamin D in allen Gruppen als vielversprechend erwies, stellte das Team fest, dass der Einfluss des Hormons bei Frauen mit Demenz im Vergleich zu Männern deutlich größer war.

Vitamin D: welche Funktionen das Hormon im Körper übernimmt

Vitamin D übernimmt essenzielle Funktionen für den Knochenstoffwechsel, indem es die Aufnahme (Resorption) von Calcium und Phosphat aus dem Darm in die Knochen fördert. Zudem ist Vitamin D wichtig für die Bildung von Proteinen und an der Steuerung einer Vielzahl von Genen beteiligt, sodass das Hormon vermutlich Einfluss auf die Entstehung von chronischen Krankheiten beziehungsweise Entzündungen.

„Der Zusammenhang mit Vitamin D in dieser Studie legt nahe, dass die Einnahme von Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmitteln bei der Vorbeugung oder Verzögerung von Demenz hilfreich sein kann, aber wir brauchen klinische Studien, um zu bestätigen, ob dies wirklich der Fall ist.“

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Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Beobachtung sind im Alzheimer‘s & Dementia der Alzheimer‘s Association erschienen und Teil der PROTECT Studie der University of Exeter und Kings College London.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

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