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Primäre Stuhlinkontinenz: Sieben Ursachen, die Sie kennen sollten

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Frau mit Klopapierrolle in der Hand
Eine Stuhlinkontinenz kann in jedem Lebensalter auftreten. Besonders häufig sind allerdings ältere Menschen von einer Darmschwäche betroffen. © Iordache Magdalena/IMAGO

Wenn Stuhlgang unkontrolliert aus dem After tritt, handelt es sich um eine Stuhlinkontinenz. Meist ist die Ursache ein Zusammenspiel mehrere Faktoren.

Menschen, die unter einer Stuhlinkontinenz (anorektale Inkontinenz) leiden, verlieren die Kontrolle über ihren Darminhalt – von Darmgasen über Darmschleim bis hin zum Stuhlgang. Dabei kommt es zur Entleerung des Darms, ohne dass die Betroffenen diesen Vorgang willentlich beeinflussen können. Prinzipiell kann eine anorektale Inkontinenz, die umgangssprachlich auch Darmschwäche genannt wird, in jedem Lebensalter auftreten. Besonders häufig tritt sie jedoch in betagtem Alter und bei Frauen in Erscheinung. Die Ursachen des Leidens sind vielfältig.

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Stuhlinkontinenz: Sieben mögliche Ursachen für eine Darmschwäche

Verschiedene Faktoren können zu einer Stuhlinkontinenz führen. So gibt es meist auch nicht nur eine einzige Ursache: In der Regel kommen mehrere Faktoren zusammen, die gemeinsam zu einer Darmschwäche führen. Mediziner unterscheiden anhand der Ursachen zwischen einer primären und einer sekundären Stuhlinkontinenz. Einer primären Stuhlinkontinenz liegen direkte Schäden der Nerven bzw. Neuronen, die für die Steuerung der Darmentleerung mitverantwortlich sind, zugrunde. Diese durch Nervenschäden entstandene Inkontinenz wird auch neurogene Stuhlinkontinenz genannt. Folgende Krankheiten können ursächlich sein:

Im Gegensatz dazu wird eine sekundäre Stuhlinkontinenz nicht durch Nervenschäden, sondern durch andere Erkrankungen augeslöst, beispielsweise durch einen geschwächten Beckenboden, einen bei einer Operation von Hämorrhoiden geschädigten Schliessmuskel am After oder chronische Verstopfung, die länger als drei Monate anhält.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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