Eule oder Lerche?

Wer um diese Uhrzeit aufsteht, ist laut Studie am zufriedensten – und am erfolgreichsten

Warum es sich lohnt, den inneren Schweinehund am Morgen zu überwinden, zeigen mehrere Erhebungen. Die „perfekte“ Uhrzeit zum Aufstehen macht so manchem Angst.

Sie kommen morgens nicht aus den Federn? Damit stehen Sie nicht alleine da. Vor allem in der kühlen Jahreszeit fällt es vielen Menschen schwer, das warme Bett zu verlassen und in den Tag zu starten. Doch es gibt sie: die Frühaufsteher, die es lange vor Sonnenaufgang aus dem Bett treibt. Sie gehören zu dieser Gruppe? Herzlichen Glückwunsch! Umfragen kommen zu dem Ergebnis, dass Frühaufsteher* zufriedener und erfolgreicher durchs Leben gehen.

So haben zwei vom US-amerikanischen Matratzen-Hersteller Amerisleep durchgeführte Umfragen ergeben, dass Frühaufsteher produktiver sind als Langschläfer. Außerdem können sie sich über höhere Gehälter freuen. Doch wer bei Frühaufstehern an morgendliches Weckerklingeln um 6.30 Uhr denkt, der irrt: Eine andere Uhrzeit führt Amerisleep zufolge zu den oben genannten positiven Effekten.

Wann wir aufstehen, hat Einfluss auf unser Wohlbefinden – und das Gehalt, wie eine Umfrage zeigt.

Raus um vier Uhr morgens: Frühaufsteher verdienen mehr als Langschläfer

Der Umfrage zufolge, die 516 Menschen umfasste, fühlen sich Menschen, die um vier Uhr morgens aufstehen, in 71 Prozent der Fälle „sehr produktiv“. Zum Vergleich: Menschen, die bis elf Uhr morgens schlummern, sind am wenigsten produktiv (nur in 36 Prozent der Fälle). Außerdem gab die Vier-Uhr-Frühaufsteher-Fraktion in der Umfrage verhältnismäßig häufig an, dass sie glücklich und zufrieden mit ihrer Lebensqualität ist. Ob Gesundheit, Schlafqualität oder soziales Leben: Hier erzielten die Vier-Uhr-Aufsteher in der Umfrage die besten Werte – waren also glücklicher im Vergleich zu denjenigen, die später aufstehen.

Umfrage zum Thema Schlafverhalten

Sogar im Geldbeutel (werblicher Link)** macht sich frühes Aufstehen bemerkbar. So erledigen die Vier-Uhr-Aufsteher nicht nur mehr über den Tag verteilt, sondern verdienen auch mehr Geld. Rund 48.500 US-Dollar pro Jahr gibt es für diejenigen, die um vier oder fünf Uhr morgens aufstehen, wie das Portal realsimple.com die Umfrage-Ergebnisse zitiert. Damit landen mehr als 17.000 Dollar mehr auf dem Konto als bei Spätaufstehern, die knapp 31.000 US-Dollar verdienen, heißt es weiter.

Wie bei vielen Erhebungen wurde aber auch hier kein kausaler Zusammenhang nachgewiesen. Es ist also nicht erwiesen, dass das frühe Aufstehen an sich erfolgreicher macht, oder ob es nicht vielmehr so ist, dass erfolgreiche Menschen den Wecker meist so stellen, dass er sehr früh klingelt. Schaden kann frühes Aufstehen jedoch nicht, sofern Sie ausreichend Schlaf abbekommen. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Kurzschläfer schlafen täglich nur vier bis sechs Stunden: Forscherin findet heraus, wie gesund das ist

Mit diesen acht Tricks werden Sie nie wieder schlecht schlafen

Tipp 1: Wenn Sie öfter nicht einschlafen können, sollten Sie versuchen, mindestens sechs Stunden vor dem Zubettgehen keinen Kaffee mehr anzurühren. Ein heißer Kakao oder Tee entspannt dagegen sogar. Zudem ist es wichtig, dass Sie ab 21 Uhr alle digitalen Geräte, die ablenken könnten, zur Seite legen. Ein gutes Buch hilft besser, sich auf die Nachtruhe vorzubereiten.
Tipp 2: Wenn Sie unter Schulterschmerzen leiden und sich deshalb in der Nacht hin- und her wälzen, ist es besser, wenn Sie versuchen, auf dem Rücken zu schlafen. Zudem hilft es, ein Kissen so unter die Arme zu klemmen, dass es aussieht, als würden Sie es "umarmen".
Tipp 3: Versuchen Sie stets zur selben Zeit aufzustehen - auch am Wochenende. So gewöhnt sich der Körper an einen festen Zeitrythmus.
Tipp 4: Trinken Sie kurz vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr. Studien zufolge kann das Glas Wein den Schlaf stören und für weniger Tiefschlafphasen sorgen.
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