Bei der Gehaltsverhandlung gibt es einen Trick.
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Bei der Gehaltsverhandlung gibt es einen Trick.

Einfacher Trick

Wenn Sie mehr Gehalt wollen, sollten Sie auf diese eine Sache achten

In der Gehaltsverhandlung können Sie einen einfachen Trick anwenden. Ob Ihr Gegenüber damit gerechnet hat?

  • Bei der Gehaltsverhandlung gibt es einen einfachen Trick.
  • Sie sollten Ihrem Gegenüber einen krummen Betrag nennen - und nicht den glatten.
  • Dahinter stecke der sogenannte Präzisionseffekt, erklären Psychologen.

Einfacher Trick bei der Gehaltsverhandlung - psychologischer Effekt

Bei der Gehaltsverhandlung den richtigen Ton zu treffen, ist manchmal gar nicht so einfach. Viele Beschäftigte sorgen sich, dass sie dabei zu fordernd wirken könnten - obwohl sie sich eigentlich unterbezahlt fühlen und der Gehaltssprung* aus Ihrer Sicht vertretbar wäre. Jetzt ist Selbstbewusstsein gefragt. Schließlich wissen Sie selbst am besten, was Ihre Arbeit wert ist. Und genau das sollten Sie an dieser Stelle gegenüber dem Arbeitgeber glaubhaft vertreten.

Psychologen verraten, was eine gelungene Gehaltsverhandlung noch ausmacht. Hier die Tipps: Sie sollten unbedingt der Erste sein, der das Angebot in den Raum wirft, heißt es in einem Bericht auf "Sueddeutsche.de" - also immer agieren, nie reagieren, so der Rat.

Zudem gebe es einen einfachen Trick: Angestellte sollten bei der Gehaltsverhandlung wissen, dass sich mit einer krummen Nummer bessere Ergebnisse erzielen lassen, heißt es weiter auf "Sueddeutsche.de". Wer das Feilschen zum Beispiel mit einer Forderung von 57.850 Euro Jahresgehalt statt mit runden 58.000 Euro eröffne, werde am Ende mit einem besseren Ergebnis belohnt. Denn durch solche differenzierten Beträge meine das Gegenüber, er habe es mit einem gut informieren Geschäftspartner zu tun - und es falle ihm dadurch umso schwerer, eine Forderung mit einem unverschämten Gegenangebot zu kontern.

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Verhandlung übers Gehalt? Psychologen erklären den Präzisionseffekt

Psychologen sprechen hier vom sogenannten Präzisionseffekt. Ab einem gewissen Präzisionsgrad verkehre sich der Effekt jedoch ins Gegenteil und Personaler könnten schnell bemerken, dass eine bis auf den Cent errechnete Forderung beim Jahresgehalt (zum Beispiel 57 852,76 Euro) lediglich Blendwerk sei, heißt es weiter in dem Bericht. Eine auf den Cent präzisierte Gehaltsforderung wirke nur dann überzeugend, wenn sie mit genügen "Wortgeklingel" serviert werde, am besten komplex und mit dem Jargon der jeweiligen Branche angereichert, zitiert Sueddeutsche.de den Rat eines Psychologen.

Fazit: Krumme Beträge zu nennen, kann in einer Gehaltsverhandlung helfen. Nur sollte man es damit im Zweifel nicht allzu sehr übertreiben, um nicht zu riskieren, unglaubwürdig gegenüber dem Personaler zu wirken. (ahu)* Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks

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