Besser überdenken

Karriere: Drei schlechte Angewohnheiten, die Sie um den Job-Aufstieg bringen

Im Job schleichen sich gerne Gewohnheiten ein, die Sie am Karriereaufstieg hindern. Wer sie erkennt, ist schon einen großen Schritt weiter.

Jeder Mensch hat so seine schlechten Angewohnheiten, sei es in der Partnerschaft, im Freundeskreis oder eben auch im Job. Viele davon merken wir nicht einmal, was die Sache gerade dann kompliziert macht, wenn wir mit einem Auge auf einen besseren Posten schielen. Denn gewisse Angewohnheiten können Ihren Karriere-Chancen nachhaltigen Schaden zufügen. Folgende Gewohnheiten sollten Sie daher schnellstens ablegen.

Zurückhaltung ist selten gefragt, wenn es darum geht, die eigene Karriere im Unternehmen zu fördern.

Drei schlechte Angewohnheiten, die Sie an der Karriere hindern

  • Sie kritisieren den Chef: Natürlich ist nicht jeder mit seinem Vorgesetzten immer einer Meinung, sei es wegen seines Führungsstils oder der verteilten Aufgaben. Legen Sie sich aber ständig offen mit Ihrem Chef an, kann dies negative Folgen für Ihre Karriere haben. Der Meinung ist auch US-Karriere-Expertin Sylvia Hepler: „Wenn Sie sich so verhalten, sollten Sie keine Beförderung erwarten. Oder auch nur glauben, dass Sie lange im Unternehmen bleiben werden“, verrät sie dem Magazin BusinessInsider. Versuchen Sie lieber, durch gute Kommunikation Pluspunkte beim Chef zu sammeln.
  • Sie beschweren sich andauernd: Genauso fatal kann es sein, wenn Sie herumnörgeln: „Anstatt ständig über die Firmenpolitik, die Abläufe oder andere Menschen zu meckern, sollten Sie das akzeptieren, was Sie nicht ändern können oder konstruktive Vorschläge vorbringen, um die Situation zu verbessern“, so Hepler weiter. Im Job sind Persönlichkeiten gefragt, die nach Lösungen suchen, statt sich auf Probleme zu konzentrieren.
  • Sich nichts zutrauen: Gerade Frauen neigen dazu, ihre Leistungen kleinzureden oder sich nur wenig zuzutrauen. Grund für Selbstzweifel liegen oft an alten Glaubenssätzen aus der Kindheit. Galt etwa stets die Maxime „Sei perfekt!“, denken wir, dass wir nur in Ordnung sind, wenn uns alles gelingt. Perfektion ist aber schier unmöglich. Business-Coach Andrea Huss rät im Interview mit dem Magazin Emotion.de dazu, sich stattdessen einen neuen Satz zu verinnerlichen, um aufkeimende Selbstzweifel in ihre Schranken zu verweisen, etwa: „80 Prozent ist gut genug.“ Dann stehen Sie sich selbst und Ihrer Karriere bald nicht mehr im Weg.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Wer gerne aufsteigen und sich eine Chefposten angeln will, der sollte übrigens vor allem auf eine gute Beziehung zu seinen Kollegen und Networking setzen. (as)

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