Mehr Geld für die Beschäftigten

Lidl erhöht Mindestlohn auf 14 Euro – und zieht dadurch mit Konkurrent gleich

Der Discounter erhöht den Mindestlohn für seine Beschäftigten in Deutschland ab Juni von 12,50 auf 14 Euro je Stunde. 

Auch der Discounter Lidl erhöht den Mindestlohn für seine Beschäftigten in Deutschland ab Juni von 12,50 auf 14 Euro je Stunde. „Unsere Kollegen leisten täglich einen überdurchschnittlichen Einsatz und uns ist es ein zentrales Anliegen, dass dieser auch überdurchschnittlich und fair entlohnt wird“, sagte der Geschäftsleitungsvorsitzende bei Lidl in Deutschland, Christian Härtnagel, am vergangenen Mittwoch (11. Mai).

Lidl zieht bei Mindestlöhnen mit Aldi gleich

Lidl erhöht den Mindestlohn für seine Beschäftigten in Deutschland auf 14 Euro je Stunde.

Lidl folgt damit dem Beispiel des Wettbewerbers Aldi. Aldi hatte bereits Ende April angekündigt, den Mindestlohn für die eigenen Beschäftigten ab Juni auf 14 Euro zu erhöhen. Das Unternehmen hatte den Schritt damals mit der aktuellen Welle von Preissteigerungen begründet.

Der Mindestlohn liegt damit bei den beiden größten deutschen Discountern auch künftig deutlich über dem erst im Juli 2022 auf 10,45 Euro steigenden gesetzlichen Mindestlohn.

Gesetzlicher Mindestlohn steigt ab Oktober auf 12 Euro

Der gesetzliche Mindestlohn soll den Plänen der Ampel zufolge im Oktober 2022 auf 12 Euro angehoben werden. Auch dann würden die beiden Discounter mit 14 Euro immer noch darüber liegen. dpa/ahu

Rubriklistenbild: © Christoph Hardt/FuturexImage/Imago (Archivbild/Symbolbild)

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