Nervigen Kollegen muss man nicht immer in einer offenen Konfrontation die Meinung sagen.
+
Nervigen Kollegen muss man nicht immer in einer offenen Konfrontation die Meinung sagen.

Zoff im Büro

Nervige Mitarbeiter: Mit dieser Methode gewöhnen Sie sich an die schlimmsten Kollegen

Anstrengende Kollegen oder Vorgesetzte gelten als ein häufiger Kündigungsgrund. Doch muss man diesen drastischen Schritt tatsächlich immer gehen? Hier ist eine Alternative.

Manche Kollegen haben einfach eine unausstehliche Persönlichkeit, andere hindern Sie daran, in der Arbeit Fortschritte zu machen. Wieder andere treffen bewusst Entscheidungen gegen Sie, während weitere Mitarbeiter sich schlichtweg nicht anstrengen und Aufgaben kontinuierlich an Sie weitergeben.

Die Gründe, weshalb man Kollegen oder gar Vorgesetzte nervig findet, können vielfältig sein. Der Gang zum Chef oder gar eine Kündigung sind zwei Möglichkeiten, um mit der Situation umzugehen. So weit müssen Sie in vielen Fällen jedoch gar nicht gehen.

Nervige Kollegen: Drei Schritte, um mit der Situation umzugehen

Anstrengenden Kollegen kann man häufig nicht aus dem Weg gehen, auch wenn man es gerne möchte. Wer mit nervigen Mitarbeitern regelmäßig zusammenarbeiten muss, hat jedoch mehrere Optionen, die Situation zu bewältigen. Hilfreich ist es beispielsweise, den Kollegen offen darauf anzusprechen. Wer sich das aber nicht traut, kann sich auch anderen Mitarbeitern oder gar dem Chef anvertrauen.

In einem WirtschaftsWoche-Beitrag rät Kolumnist Marcus Werner jedoch dazu, einen ganz anderen Weg einzuschlagen und sich an der Zufriedenheits-Methode "Love it, change it or leave it" zu orientieren. Die drei Punkte beschreiben verschiedene Schritte, die Sie der Reihe nach durchgehen können, um eine schwierige Situation zu bewältigen.

Lesen Sie auch: Arbeiter schätzen das Gehalt ihrer Kollegen — mit erstaunlichem Ergebnis.

"Love it" - Denken Sie um

Der erste Schritt ist es, den Versuch zu wagen, Sachverhalte aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Suchen Sie positive Aspekte am nervigen Verhalten Ihrer Kollegen oder lachen Sie einfach darüber. Oft lässt sich ein Problem schon dadurch beseitigen, dass man seine eigene negative Haltung ablegt.

"Change it" - Werden Sie aktiv

Sollte Sie ein Umdenken nicht weiterbringen, müssen Sie aktiv werden und einen anderen Ansatz finden. Dazu kann ein offenes Gespräch mit dem anstrengenden Mitarbeiter zählen, ein Abteilungswechsel oder Sie beraten sich mit anderen Kollegen, wie Sie die Situation bewältigen könnten.

Erfahren Sie mehr: Dürfen Kollegen und der Arbeitgeber Sie in Ihrem Urlaub kontaktieren?

"Leave it" - Kündigen Sie

Sofern die beiden ersten Schritte gescheitert sind, sollten Sie über eine Kündigung nachdenken. Dabei handelt es sich zwar um eine drastische Entscheidung, die Sie über kurz oder lang aber um einiges glücklicher machen könnte.

Auch interessant: So können Sie Kollegen mit chronischen Krankheiten am besten unterstützen.

Video: Homeoffice schadet der Gesundheit

Mehr erfahrenAufgepasst - Darum sollten Sie nicht mit besten Freunden in einem Unternehmen arbeiten.

soa

Das passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie Ihren Job hassen

Nervige Kollegen, ein mieser Chef oder undankbare Aufgaben: Wer seinen Job hasst, der muss laut Wissenschaftlern früher oder später mit gesundheitlichen Folgen rechnen. Der Grund: Verhasste Jobs lösen Stress aus.
Erhöhter Stress sorgt laut US-Psychologin Monique Reynolds dafür, dass sich bestehende psychische Krankheiten verschlimmern: "Bei jemanden, der sich viele Sorgen macht und in einem negativen Umfeld arbeitet, überschreiten diese Sorgen dann oft die Grenze zu einer psychischen Krankheit."
Sie sind ständig müde? Auch das kann bereits ein Warnsignal Ihres Körpers sein. Das Ganze münde in einen Teufelskreis, so US-Psychologe Jeffrey Pfeffer: "Man ist überfordert, weil man zu lange arbeitet und man arbeitet zu lange, weil man überfordert ist."
Einschlafstörungen und Probleme beim Durchschlafen sollten Sie ebenfalls ernst nehmen. Oft kreisen die Gedanken sogar nachts um To-Do-Listen - ein schlechtes Zeichen!
Das passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie Ihren Job hassen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare