Neuer Lebensabschnitt: Fünf Aspekte, die Auszubildende im Blick haben sollten
Ein neues Kapitel öffnet sich, die Schulzeit ist abgeschlossen, die Ausbildung tritt in Kraft. Was Auszubildende beim Einstieg im Auge behalten sollten.
Das Schulabschlusszeugnis haben viele noch nicht richtig verstaut, da geht es direkt weiter. Einige Ausbildungen beginnen im August und damit startet für viele ein neuer Lebensabschnitt. Mit einem Mal geht es nicht mehr um Schulstunden und Hausaufgaben, sondern auch um praktische Herausforderungen, die im Ausbildungsberuf warten. Ebenso werden arbeitsrechtliche Aspekte auf einmal relevant – was Auszubildende bei ihrem Start beachten sollten.
Mit dem Ausbildungsstart: Eintritt in eine neue Welt

Mit dem Start in die Ausbildung kommen für viele organisatorische Aufgaben dazu, beispielsweise müssen sich einige Auszubildende darum kümmern, dass sie sich gesetzlich krankenversichern. Eine Krankenversicherung über die Eltern ist dann in der Regel nicht mehr möglich, informiert das Karriereportal Karrierebibel.de. Spätestens zum Ausbildungsstart benötigen Auszubildende auch ein Bankkonto, worauf die Ausbildungsvergütung überwiesen werden kann. Konten für Schüler, Auszubildende und Studenten haben meist einige Vergünstigungen bei den Banken.
Ebenso benötigen Sie oft zum ersten Mal die Steueridentifikationsnummer, diese erhalten Sie mit einem Schreiben vom Finanzamt. Wie Sie an die Nummer gelangen, wenn Sie diese nicht vorliegen haben, erfahren Sie hier. Im Krankheitsfall kann es sein, dass der Arbeitgeber bereits ab dem ersten Tag ein Attest vom Arzt verlangt, sofern dies im Arbeitsvertrag oder einer anderen Vereinbarung geregelt ist. Sollte dazu nichts geregelt sein, greift das Gesetz, das sieht eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach dem dritten Tag vor.
Fünf Tipps, wie Auszubildende die erste Zeit im Unternehmen meistern
Zum ersten Mal im neuen Unternehmen arbeiten, das ist besonders zu Beginn der Ausbildung aufregend, weil es eine komplett neue Welt ist, in die man eintaucht.
- Vorbereitung ist das A und O: In der ersten Zeit sind die Wege, die man gehen muss, noch nicht vertraut. Daher sollte man mehr Zeit einplanen, um pünktlich anzukommen. Gerade, wenn noch nicht klar ist, wohin Sie müssen, sollten Sie sich einen Puffer einplanen, um nachfragen zu können.
- Offenheit: Etwas Nervosität bei dem neuen Lebensabschnitt ist normal, dennoch sollte man versuchen offen zu sein und sich den neuen Kollegen vorzustellen. Auch ein Lächeln kann erste Türen öffnen. Ebenso sollten Sie sich nicht scheuen, Fragen zu stellen.
- Zeitmanagement: Einiges hat man in der Schule bereits dazu gelernt, allerdings verändert sich das Zeitmanagement bei der Arbeit etwas. Manche Aufgaben werden bei der Arbeit bereits vorab priorisiert, aber gerade für die persönliche Entwicklung ist es ratsam, dass man in diesem Punkt über sich hinauswächst. Helfen kann beispielsweise die Pomodoro-Technik, bei der man erst eine Zeit lang konzentriert arbeitet und dann eine kurze Pause einlegt.
- Einsatzbereitschaft: Zeigen Sie, dass Sie lernen wollen und denken Sie mit. Informieren Sie sich über Ziele des Unternehmens beziehungsweise des Teams. Gleichzeitig sollte man allerdings auch aufpassen, dass man sich nicht zu viel vornimmt und sich dadurch selbst überfordert.
- Fehler: Klar, niemand macht gerne etwas falsch. Dennoch ist es ein ganz normaler Lernprozess. Die Ausbildung ist dazu da, dass Sie einen komplett neuen Bereich kennenlernen – da gehören Fehler dazu. Wichtig ist der Umgang mit diesen, zeigen Sie, dass Sie etwas dazulernen möchten und stehen Sie dazu, wenn etwas schiefgegangen ist.
