E-Auto-Hersteller

Tesla: Jobs in der neuen Gigafactory in Grünheide – für diese Stellen werden jetzt Mitarbeiter gesucht

Tesla sucht für seine erste europäische Fabrik in Grünheide bei Berlin tausende neue Mitarbeiter. Welche Jobs in der Gigafactory aktuell vergeben werden, erfahren Sie hier.

Der Elektroauto-Hersteller Tesla* baut ein neues Werk in Grünheide bei Berlin. In der „Giga-Factory Berlin-Brandenburg“ sollen schon bereits ab 2021 die ersten Fahrzeuge vom Band rollen. Konzernchef Elon Musk will hier das beliebte Tesla-Model 3, das SUV-Modell Y sowie Batterien produzieren lassen. Dafür sollen in der Gigafactory auf lange Sicht bis zu 40.000 Arbeitsplätze entstehen, verkündete jüngst Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach im Interview mit dem Handelsblatt.  Zunächst seien rund 12.000 neue Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung geplant.

Lesen Sie auch: Tesla: Wenn Sie für Elon Musk arbeiten wollen, sollten Sie diese seltsame Job-Regel unbedingt kennen.

Tesla Jobs in der Gigafactory Grünheide: Diese Stellen werden derzeit besetzt

Bewerber sollen in Grünheide nichts Geringeres als „die Zukunft mitgestalten“, heißt es auf der Karriere-Seite des Elektroauto-Konzerns. Die Arbeitskultur sei „von hoher Geschwindigkeit geprägt“ und verlange „vollen Einsatz“. Klingt nach harter Arbeit und jeder Menge Überstunden, die Tesla in seinen Stellenbeschreibungen zum Teil auch explizit einfordert.

Stolze 302 Stellenanzeigen finden sich derzeit auf der Tesla-Karriereseite für den Standort Grünheide (Stand: 17.11.2020). Gesucht werden Mitarbeiter vor allem für den Bereich Herstellung (Manufacturing), wie etwa KFZ-Mechatroniker oder Werkzeugmacher, sowie Ingenieure und Programmierer (Engineering & Information Technology) – allesamt in Vollzeit. Auch im Bereich Personal (HR), Lieferkette (Supply Chain) oder Rechtswesen (Legal & Government Affairs) werden viele Stellen besetzt. Tesla stellt zwar grundsätzlich auch Praktikanten und Werkstudenten ein, diese Positionen werden derzeit jedoch kaum besetzt.

Im September 2020 bat Tesla-Chef Elon Musk sogar höchstpersönlich darum, sich bei der Gigafactory Berlin-Brandenburg zu bewerben:

Welche Sprachen müssen Mitarbeiter in Grünheides Gigafactory beherrschen?

Die Anforderungen an die Sprachkenntnisse der Mitarbeiter variiert je nach Bereich und Position. Obwohl Tesla aus den USA stammt, werden nicht zwingend Englischkenntnisse gefordert. Ein Werkzeugmacher muss zum Beispiel lediglich fließende Deutschkenntnisse vorweisen. In gehobenen Positionen sieht es jedoch anders aus. So sollen etwa Ingenieure und Programmierer mindestens fließende Englischkenntnisse mitbringen, während ein Anlagenführer in der Lackiererei sowohl über sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch als auch in Englisch verfügen soll.

Auch Polnisch sei laut Stellenbeschreibung für diese Position von Vorteil. Der Grund: Wie die Welt am Sonntag berichtete, sollen durch die Nähe zu Polen auch viele Arbeiter aus dem Nachbarland in Grünheide angeworben werden. Tesla hatte angesichts des Fachkräftemangels und seiner hohen Anforderungen an die Qualifikation ihrer Mitarbeiter angekündigt, seine Stellen nicht nur mit Anwohnern, sondern auch mit Menschen aus ganz Europa besetzen zu wollen.

Diese Benefits bietet Tesla seinen Bewerbern in Berlin

Seinen Mitarbeitern bietet Tesla meist auch Benefits, also Zusatzleistungen, die den Angestellten zusätzlich zum Gehalt gewährt werden. Über die Benefits in Grünheide ist bisher nichts bekannt. An anderen Standorten sollen ein Aktienpaket, Vergünstigungen im Fitness-Studio, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie eine „tollen Stimmung“ im Team neue Bewerber anlocken. Wie hoch das Gehalt in der Gigafactory ausfällt, lesen Sie hier. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Mehr zum Thema: Gemeine Bewerbungsfrage bei Tesla: Sind Sie schlau genug, um für Elon Musk zu arbeiten?

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare