Für viele Filme und Serien aus dem Gratis-Angebot von Prime Video müssen Sie bald einen Aufpreis bezahlen.
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Amazon hat große Änderungen angekündigt, die am 30. Juli umgesetzt werden.

Das wird nicht jedem gefallen

Mehr zahlen für Prime Video: Amazon kündigt gravierende Änderung ab 30. Juli 2020 an

Streaming auf Prime Video soll bald schon teurer werden - zumindest für manche Personen. Wer schnell reagiert, kann aber verhindern, mehr zu zahlen.

  • Prime Video* gilt als einer der größten Konkurrenten von Streaming-Gigant Netflix.
  • Eine Änderung ab dem 30. Juli 2020 könnte die Plattform für manche potentielle Nutzer aber unattraktiver machen.
  • Welche Neuerung anstehen, verraten wir in diesem Beitrag.

Wer das Streamingangebot von Amazon nutzen will, ist oftmals etwas verwirrt. Ein Abonnement umfasst nicht nur den Zugriff auf unzählige Filme und Serien, sondern auch den kostenlosen und schnelleren Versand von Amazon-Produkten. Regulär kostet das Ganze sogar nur 7,99 Euro pro Monat. Netflix verlangt den gleichen Preis für das billigste Abo-Modell - in diesem Sinne bekommen Prime-Kunden noch ein kleines Extra obendrauf.

Einen zusätzlichen Vorteil haben Studenten und Auszubildende dank der Rabatt-Möglichkeit „Amazon Prime Student“. Wer nachweisen kann, gerade zu studieren oder eine Ausbildung zu absolvieren, der kann die Vorteile von Amazon Prime ein ganzes Jahr lang kostenlos nutzen. Nach Ablauf dieses Zeitraum kostet das Abo zudem nur 3,99 Euro im Monat, beziehungsweise 34 Euro im Jahr, anstatt der regulären 69 Euro.

Amazon plant Änderung ab 30. Juli: Studenten und Auszubildende haben weniger Vorteile

Wer noch vor dem 30. Juli 2020 als Student oder Azubi ein Abo abschließt, kann die genannten Vorteile weiterhin nutzen. Danach gibt es allerdings eine Änderung, die weniger erfreulich scheint: Anstatt der Möglichkeit, Prime Video & Co. ein Jahr lang kostenlos zu nutzen, wird dieser Gratis-Zeitraum auf ein halbes Jahr verkürzt. Danach fallen die üblichen 3,99 Euro pro Monat an. Das Portal Finanzen.net weißt aber darauf hin, dass der Tarif nur maximal vier Jahre lang genutzt werden kann, da ein Studium beziehungsweise eine Ausbildung im Regelfall nicht länger dauert.

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Amazon-Prime-Bedingungen für Studenten und Azubis bleiben vergleichsweise gut

Was im ersten Moment nach einer unverschämten Änderung klingt, ist aber gar nicht so wild - wenn man einen Blick auf andere Streamingdienste wirft: Netflix beispielsweise können Sie nur einen Monat lang kostenlos testen. Für Studenten und Azubis bietet die Plattform zudem keine Rabatte an. Nach dem Testmonat müssen also alle Nutzer den vollen Preis bezahlen.

Bei Disney+ ist es zudem gar nicht mehr möglich, auf das Angebot zeitweise kostenlos zuzugreifen. Auch Tarife für Studenten oder Azubis bietet der Konzern nicht an. Vergleicht man all das mit Amazons Vorteilen, wirkt die kommende Änderung noch immer sehr fair gegenüber der Nutzer, die weniger Einkommen haben. (soa) *tz.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

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Video: Amazon richtet Benutzerkonten für Prime Video ein

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Das sind die Serien-Highlights von 2020

Viele haben gehofft, dass die 4. Staffel "The Last Kingdom" noch 2019 erscheint. Daraus wurde nichts, doch Andeutungen auf der offiziellen Instagram-Seite der Serie verrieten, dass es 2020 endlich so weit sein wird.
Das Rauben geht weiter, denn die Netflix-Serie "Haus des Geldes" geht am 3. April 2020 in die 4. Staffel. Danach ist übrigens noch lange nicht Schluss, da eine 5. Season ebenfalls schon angekündigt wurde.
Bereits im Januar bietet Amazon Prime eine Neuerscheinung an, die insbesondere Fans alter Serien wie "Raumschiff Enterprise" freuen dürfte: "Star Trek: Picard". Exakt einen Monat nach Weihnachten, am 24. Januar, startet das SciFi-Abenteuer mit Hauptdarsteller Patrick Stewart, der schon in vergangenen "Star Trek"-Produktionen als Jean-Luc Picard auftrat.
Fans der Serie "Spuk in Hill House" dürfen sich weiter gruseln, denn ein 2. Staffel steht bevor. 2020 wird sie voraussichtlich auf Netflix erscheinen, doch ein genaues Datum steht noch nicht fest.
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