Eine Szene der Netflix-Serie „Stranger Things“
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Die Macher der Netflix-Serie „Stranger Things“ sollen angeblich Story-Elemente einer anderen Geschichte geklaut haben.

Das kam unerwartet

Netflix und „Stranger Things“-Macher verklagt - Streamingdienst ist völlig außer sich

Netflix sowie die Macher von „Stranger Things“ wurden vor Kurzem verklagt - der Streamingdienst hält den Grund allerdings für eine „Verschwörungstheorie".

  • „Stranger Things“ gilt als wohl größter Serien-Hit von Netflix*.
  • Schon seit längerer Zeit wird den Serien-Schöpfern vorgeworfen, die Geschichte geklaut zu haben.
  • Jetzt wurden die „Stranger Things“-Macher und Netflix verklagt.

Die SciFi-Serie „Stranger Things" begeistert insbesondere dank der spannenden Geschichte rund um die Teenager Dustin (Gaten Matarazzo), Mike (Finn Wolfhard), Lucas (Caleb McLaughlin) und Will (Noah Schnapp). Deren Heimatstadt Hawkins wird über alle Staffeln hinweg von seltsamen Kreaturen heimgesucht, die aus einer Parallelwelt stammen. Nur mithilfe von Eleven (Millie Bobby Brown), die übernatürliche Fähigkeiten besitzt, sind die Freunde in der Lage, die Monster in die Flucht zu schlagen.

Was nach einer innovativen Geschichte klingt, soll angeblich von einer ganz anderen Story geklaut worden sein - behauptet zumindest die Produktionsfirma Irish Rover Entertainment. Dieser soll noch vor dem Start von „Stranger Things" ein Drehbuch vorgelegen haben, das erschreckende Ähnlichkeiten zur Netflix-Produktion aufweist.

„Stranger Things“ auf Netflix: Haben sich die Macher von einem anderen Drehbuch „inspirieren lassen“?

Der Vorwurf ist wohl nicht neu: Schon seit längerer Zeit soll Drehbuchautor Jeffrey Kennedy behauptet haben, dass die „Stranger Things“-Schöpfer Matt und Ross Duffer Elemente seiner Geschichte „Totem" klauten, um daraus eine neue Serie zu schaffen. In Kennedys Drehbuch käme beispielsweise auch ein junges Mädchen mit übernatürlichen Fähigkeiten vor, die ihren Freunden ein Portal in eine andere Welt zeigt. Gleichzeitig bekämpft die Gruppe Monster dieser Parallelwelt - ähnlich wie Eleven & Co.

Zudem soll es eine Person im Produktionsteam von „Stranger Things“ geben, die gleichzeitig an „Totem“ arbeitete. Die Produktionsfirma Irish Rover Entertainment, für die Kennedy sein Drehbuch schrieb, geht deshalb davon aus, dass die Duffer-Brüder sich große Teile ihrer Geschichte gar nicht selbst ausdachten.

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„Stranger Things“-Schöpfer und Netflix wegen Copyright-Verletzung verklagt

Wie The Wrap berichtet, soll Netflix die Anschuldigungen bislang abstreiten. Ein Sprecher des Streamingdiensts verriet dem Magazin:

Herr Kennedy verbreitet diese weit hergeholten Verschwörungstheorien schon seit Jahren, obwohl ihm Netflix bereits mehrfach erklärt hatte, dass die Duffer-Brüder weder ihn noch sein unveröffentlichtes Skript kannten, bevor er drohte, sie anzuklagen.

Netflix-Sprecher gegenüber The Wrap

Der Sprecher erklärt weiter, dass sich Netflix bis dato weigert, Jeffrey Kennedy wegen der vermeintlichen Copyright-Verletzung auszuzahlen. Nun hat Irish Rover Entertainment den Streamingdienst sowie die Duffer-Brüder tatsächlich verklagt. Was dabei rauskommt, bleibt abzuwarten. (soa) *tz.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

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