Alexander Dreymon in der Netflix-Serie „The Last Kingdom“.
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Die Netflix-Serie „The Last Kingdom“ soll nach der 5. Staffel enden.

Zu früh?

Netflix mit trauriger Entscheidung: Ein Serien-Hit endet nach fünf Staffeln

Netflix hat die Reißleine gezogen: Mit einer besonders beliebten Serie soll nach der kommenden 5. Staffel Schluss sein. Fans haben außerdem eine böse Vorahnung.

Schon im Jahr 2020 endete die historische Serie „Vikings“* nach sechs Staffeln. Für Fans war das ein Schock, doch zumindest gibt es Alternativen auf anderen Streamingdiensten. Wer „Vikings“ liebt, hat sich sehr wahrscheinlich auch die Konkurrenz-Serie „The Last Kingdom“ von Netflix angesehen. Aktuell umfasst sie vier Staffeln und eine weitere Season geht gerade in Produktion.

Leider gibt es auch für die Netflix-Nutzer eine schlechte Nachricht: Nach nur fünf Staffeln soll „The Last Kingdom“ nicht mehr fortgesetzt werden. Wie unter anderem Variety berichtet, haben die Macher noch vor den Dreharbeiten der kommenden Folgen das Ende bekannt gegeben. Da die letzte Staffel erst noch erscheint, ist zumindest davon auszugehen, dass die Serie einen runden Schluss erhält. Trotzdem haben die Fans jetzt schon böse „Game of Thrones“-Flashbacks, die sich eventuell bewahrheiten könnten.

„The Last Kingdom“: Netflix beendet die Serie nach der 5. Staffel

„Ich liebe diesen Job“, zitiert Variety den „The Last Kingdom“-Hauptdarsteller Alexander Dreymon, der sich als Uhtred von Bebbanburg einen Namen in der Film- und Serien-Industrie machen konnte. Er verrät außerdem, dass er während der Dreharbeiten der 5. Staffel an einer Episode als Regisseur arbeiten wird. Was er und die Macher allerdings nicht enthüllen, sind die Gründe für das Ende der Serie.

Zumindest hat Variety aber einen kurzen Überblick über die Handlung der kommenden Folgen parat (Vorsicht, Spoiler): Die Season soll das neunte und zehnte Buch von Autor Bernard Cornwells Reihe „Die Uhtred-Saga“ (werblicher Link) aufgreifen. Darin trainiert Uhtred König Edwards Sohn Aethelstan (Caspar Griffiths) zu einem gefürchteten Krieger. Und nicht nur das: Der Hauptcharakter wird auch seinem größten Gegner gegenüberstehen und gleichzeitig den schlimmsten Verlust seines Lebens hinnehmen müssen. Es wird sich am Ende zeigen, ob es ihm gelingt, seinen Heimatort Bebbanburg endlich zurückzuerobern oder nicht.

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„The Last Kingdom“: Begeht Netflix einen schwerwiegenden „Game of Thrones“-Fehler?

In den Medien und unter Fans macht sich momentan die Angst breit, dass Netflix aus einem viel diskutierten „Game of Thrones“-Fauxpas womöglich nichts gelernt hat. Die bekannte Drachen-Serie stand nach der 8. Staffel in Kritik, weil sie die Ereignisse des Finales in wenigen Folgen sehr unglaubwürdig abgearbeitet hat.

Ähnlich wie „Game of Thrones“ basiert „The Last Kingdom“ auf Romanvorlagen. Insgesamt fünf Bücher hat die Netflix-Serie bislang noch nicht aufgegriffen. Sollten die Macher die Geschichte dieser Romane in eine Staffel von zehn Folgen pressen, könnte auch „The Last Kingdom“ sehr überhastet zu Ende gehen. Dadurch steigen die Chancen auf harsche Rezensionen der langjährigen Fans. Aktuell bleibt aber abzuwarten, ob es tatsächlich dazu kommen wird oder nicht. (soa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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