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Regisseur verrät nun: Diese Liebesgeschichte wurde aus „Tatsächlich Liebe“ gestrichen

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Von: Claire Weiss

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Nach fast zwei Jahrzehnten ist der Weihnachtsfilm „Tatsächlich Liebe“ noch so beliebt, wie zu seinem Start. Doch jetzt kommt verblüffendes ans Licht: Ursprünglich gab es einen zehnten Handlungsstrang, der die Liebe zweier Frauen thematisierte.

„Tatsächlich Liebe“ gehört schon seit 19 Jahren zu den absoluten Klassikern unter Weihnachtsfilmen. In neun verschiedenen Handlungssträngen werden die Liebesgeschichten neun verschiedener Pärchen erzählt. Nun kam heraus, dass es eigentlich noch ein zehntes Liebespaar hätte geben sollen. Doch dies fiel dem Schnitt zum Opfer.

Regisseur Richard Curtis hatte ein lesbisches Paar vorgesehen

Abgedreht wurde im Jahr 2013 nämlich auch eine lesbische Lovestory, das erzählt der Regisseur des Weihnachtsklassikers, Richard Curtis in einem YouTube-Video. Er bedauere, dass die Geschichte der von den britischen Schauspielerinnen Anne Reid und Frances de la Tour gespielten Figuren gestrichen wurde.

Richard Curtis (links) ist der Regisseur von „Tatsächlich Liebe“.
Richard Curtis (links) ist der Regisseur von „Tatsächlich Liebe“. © Imago

In der ursprünglichen Fassung spielt Anne Reid eine Schuldirektorin. Ihre schwer erkrankte Frau wird von Frances de la Tour dargestellt. In der gestrichenen Szene kommt Reid nach Hause und findet ihre Frau Bett vor. Als Hinweis auf ihre Erkrankung trägt de la Tour ein Kopftuch.

Lesbisches Paar hätte „Tatsächlich Liebe“ zu mehr Diversität verholfen

Die Szene endet und Emma Thompson erscheint im Bild. Vor der Schule hält sie eine Rede: „Ich möchte unserer Schulleiterin im Namen aller Eltern sagen, dass wir es sehr mutig finden, dass sie angesichts ihres kürzlichen Verlustes heute hier ist. Geraldine war eine wunderbare und schlagfertige Frau, und Trauer ist an Weihnachten besonders schwer.“

Dem Film „Tatsächlich Liebe“ wird oft vorgeworfen, dass er zu heteronormativ, nicht divers genug ist. Die gestrichene Szene hätte dem Weihnachtsklassiker definitiv ein Stück der fehlenden Diversität verliehen. Ein weiterer viel geliebter Weihnachtsfilm ist definitiv „Der kleine Lord“. Aber was macht den Klassiker eigentlich so besonders? Verwendete Quellen: express.de, youtube.com

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