Die Serie "Game of Thrones" endete im Jahr 2019 - doch Autor George R.R. Martin hat noch zwei Bücher vor sich.
+
Die Serie "Game of Thrones" endete im Jahr 2019 – doch der Unmut über das Ende hält an.

Petition

Schöner sterben: Dieser GoT-Darsteller hat fast für seinen neuen Tod gespendet

"Game of Thrones" ist für Fans und Schauspieler längst nicht abgeschlossen. Ein Hauptdarsteller versteht die Wut der Fans und hätte fast für seinen Tod gespendet.

Seit der letzten Folge von "Game of Thrones" ist mittlerweile über ein Jahr vergangen, aber weder Fans noch Schauspieler können mit der Serie abschließen. Viele Entscheidungen, die die Showrunner für die letzte Staffel getroffen haben, wurden scharf kritisiert, kaum ein Fan ist mit den letzten sechs Folgen oder dem Ende zufrieden. Und auch unter manchen Darstellern ist der Unmut noch nicht ganz abgeklungen.

Auch Nikolaj Coster-Waldau kann nicht ganz zufrieden sein. Seine Figur Jaime Lannister hatte sich vom verachteten Königsmörder mit Hang zur verbotenen Geschwisterliebe zu einem regelrechten Publikumsliebling entwickelt – ein beispielloser Aufstieg. In der letzten Staffel machte er dann jedoch ein paar schmerzvolle Schritte zurück und auch sein Tod war alles andere als passend, finden die Fans.

Auch interessant: In dieser brutalen „Game of Thrones“-Szene wollte George R.R. Martin selbst auftreten

Jamie Lannister stirbt zu unspektakulär

Achtung Spoiler: Hatten Fans nach seiner Abkehr von seiner rachsüchtigen Schwester Cersei und der Hinkehr zur etwas unbeholfenen, aber grundehrlichen Brienne von Tarth und den Truppen um Jon Schnee und Daenerys entgegen gefiebert, wurde Jamie ein ganz anderes Schicksal zuteil. Wie ein geprügelter Hund kehrte er nach Königsmund zu seiner Schwester zurück, um dort mit ihr gemeinsam zu sterben – unspektakulär und unrühmlich verschüttet unter dem Roten Bergfried. Kein Wunder also, dass die Fans sich einen ganz anderen Tod für ihren „Löwen" wünschen.

Weiterlesen: Netflix bietet spannende neue Funktion an - doch kaum jemand sieht sie

Fans fordern dramatischeren Tod für Jamie – und Nikolaj Coster-Waldau deutet Unterstützung an

Im Gespräch mit dem Magazin Variety hat sich Nikolaj Coster-Waldau nun zum Aufschrei der Fans über den enttäuschenden Tod von Jaime geäußert. Auf die Frage, ob es ihn überrasche, dass die Zuschauer einen „dramatischeren Tod für Jaime“ forderten, sagte Coster-Waldau, dass er beinahe für eine Fan-Petition zur Neuverfilmung des Finales der Show (und damit auch seines Todes, Anm. d. Red.) gespendet hätte – hauptsächlich, weil er die Idee „zum Totlachen“ fand. Als er dann aber gefragt wird, ob er das Ende anders drehen wurde, rudert Coster-Waldau zurück: „Nein, es war okay, es war großartig. Wie soll man so eine Geschichte beenden? Lass uns darüber noch einmal in zehn Jahren sprechen. [...] Jetzt ist es dafür etwas zu früh.“ Ja, was denn nun...

Ein neues Ende kann es wenn überhaupt nur geben, wenn sich der Autor der Buchreihe, George R.R. Martin endlich zu den zwei finalen Büchern der Reihe durchringen würde. Noch warten die Fans sehnsüchtig auf The Winds of Winter und A Dream of Spring, sicherlich auch in der Hoffnung, dass sich Martin ein ganz andere Ende für die Geschichte und die Charaktere ausdenkt. (ante) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Lesen Sie auch: „Game of Thrones“ – George R.R. Martin kündigt nächstes Buch an - es könnte bald erscheinen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare