Reisewarnung für beliebtes Reiseziel: In einigen Regionen kann es gefährlich werden
Thailand ist als Urlaubsland bei vielen Deutschen überaus beliebt. Einige Gebiete sollten bei der Reise aktuell allerdings dringend gemieden werden.
München – Fast 30 Millionen Touristen sollen jedes Jahr ihren Urlaub in Thailand verbringen. Obwohl Thailand auch bei Deutschen ein beliebtes Urlaubsziel ist, wird von einigen Reisen abgeraten.
Dazu zählen die Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla.
Reisewarnungen in Thailand: Einige Gebiete sollten gemieden werden
Insbesondere wegen der potenziellen Terrorgefahr sollten Reisende die erwähnten Provinzen meiden. Die Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen sei weltweit weiterhin präsent, so das Auswärtige Amt. Auch in Thailand können Angriffe selbst in touristischen Gebieten nicht ausgeschlossen werden. Kleinere Bombenexplosionen ereigneten sich zuletzt 2019 an verschiedenen Orten in Bangkok.

In mehreren Provinzen kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen Separatistengruppen und Sicherheitskräften sowie zu terroristischen Angriffen, wie weiter berichtet wird. Auch touristische Ziele werden dabei oft nicht verschont. Zudem gibt es auch immer wieder zu gewalttätigen demonstrationen. An der Grenze zu Malaysia werden deshalb immer wieder Ausgangssperren verhängt, um sowohl die Bevölkerung als auch Urlauber zu schützen. Auch vor Reisen in bestimmte Orte der Philippinen wird immer wieder gewarnt. Sogar in Japan sollten Touristen in einigen Regionen vorsichtig sein.
Änderung der Reisebestimmungen für Urlauber – bei Missachtung droht Haft
Es sind auch Fälle bekannt, in denen Reisende ausgeraubt und bestohlen wurden. In Bars und Clubs werden Getränke teilweise mit Betäubungsmitteln versetzt, was tödliche Folgen haben kann. Laut dem Auswärtigen Amt können sich Reisende zudem nicht überall auf die Polizei verlassen. In vielen Touristengebieten sei die Zusammenarbeit von Banden mit korrupten Polizeibeamten keine Seltenheit. Teils werden Reisende dort zu Unrecht einer Straftat beschuldigt.
Seit dem 1. Juni 2024 gilt in Thailand ein neues Gesetz. Reisende können sich nun 60 Tage ohne Visum im Land aufhalten, während zuvor nur 30 Tage möglich waren. Vor Ort lässt sich diese Aufenthaltsgenehmigung um weitere 30 Tage verlängern. Visumfreie Einreisen sind jedoch auf maximal zwei pro Kalenderjahr beschränkt. Verstöße gegen diese Bestimmungen können zu Festnahmen sowie hohen Geld- und Haftstrafen führen. Thailand bleibt ein äußerst beliebtes Reiseziel, und die Warnungen betreffen keineswegs das gesamte Land. (rd)