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Früher in Rente gegen 2023: Was Sie für den Beginn beachten sollten

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Von: Robin Dittrich

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Das reguläre Rentenalter liegt bei 65 Jahren. Teilweise können Arbeitnehmer in Deutschland jedoch schon mit 63 Rentner werden – doch dafür gibt es Voraussetzungen.

Update vom 12. Januar 2023: Schon gewusst? Wenn Rentner Altersrente beziehen und trotzdem weiterarbeiten wollen, gilt es vertragliche Regeln zu beachten.

Erstmeldung vom 11. Januar 2023: Hamburg – Viele Verbraucher in Deutschland können den Eintritt ins Rentenalter kaum erwarten. Wer schon besonders lange arbeitet, kann sogar schon mit 63 in Rente gehen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Für welche kommende Rentner lohnt die Frührente mit 63 überhaupt?

Vorgezogene Altersrente:Frührente
Definition:\tAltersrenten, die der Versicherte vor Erreichen seiner regulären Altersgrenze erreichen kann
Reguläre Altersgrenze:\t65 Jahre

Rente schon mit 63 Jahren – was es für kommende Rentner zu beachten gilt

Aktuell liegt das reguläre Rentenalter noch bei 65 Jahren. Die Altersgrenze für die Regelaltersrente wird bis 2031 jedoch schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Wer nach 1964 geboren wurde, kann demnach regulär mit 67 Jahren Rentner werden. Wer schon besonders lange in die Rentenversicherung einzahlt, kann unter Umständen jedoch schon deutlich früher in Rente gehen. 45 Jahre Versicherungszeit müssen dabei erfüllt sein. Für den Renteneintritt mit 63 Jahren gibt es einige Punkte zu beachten – rentenbescheid24.de gibt Tipps und Tricks.

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Früher aufhören zu Arbeiten – für viele ein Traum. Doch der Rentenbeginn mit 63 bedeutet in der Regel weniger Geld für Rentner. © Felix Jason und Zoonar / Imago

Wer denkt, dass er mit 63 Jahren Rentner werden kann, sollte das genaustens überprüfen. Dabei kann mit der Rentenversicherung geklärt werden, ob ein Anspruch darauf besteht oder welche Voraussetzungen noch dafür fehlen. Danach sollte geprüft werden, ob beim vorzeitigen Renteneintritt mit 63 Jahren Abschläge gezahlt werden müssen. Laut der Deutschen Rentenversicherung kann es Abzüge von bis zu 14,4 Prozent geben, wenn sogar schon nach 35 Versicherungsjahren in Rente gegangen wird. Wer vor 1953 geboren wurde und nach 45 Jahren Versicherungszeit mit 63 in Rente geht, muss keine Abschläge zahlen.

Rentenbeginn mit 63 bedeutet in der Regel eine geringere Rente

Wer schon im Alter von 63 Jahren in Rente geht, sollte bedenken, dass voraussichtlich weniger Rente auf dem Konto landen wird. Das geschieht aus dem einfachen Grund, weil weniger lange in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Wer länger arbeitet, kann seine Rente deutlich steigern. Mit dem Rentenrechner der Deutschen Rentenversicherung sollte die Rente genaustens ausgerechnet werden. Obwohl es einige Zuschüsse für Rentner gibt, wird die Rente wohl fast immer niedriger sein als beim Renteneintritt im regulären Rentenalter.

Nachweise, die man für den Antrag der Rente mit 63 braucht:

Wer neben der vorzeitigen Rente mit 63 noch arbeiten möchte, muss seinem Arbeitgeber zunächst mitteilen, dass er Rentner werden will – dann ändern sich die Krankenversicherungsbeiträge. Vorher sollte nachgeprüft werden, ob im aktuellen Arbeitsverhältnis überhaupt in Rente gegangen werden kann oder ob gekündigt werden muss. Unter Umständen kann es jedoch Vorteile haben, nicht zu kündigen: Stichwort Betriebsrente. Wird die in Ihrem Unternehmen angeboten? Zuletzt sollte laut rentenbescheid24.de an die Einkommenssteuer gedacht werden. Lieber vorauszahlen, als eine hohe Nachzahlung riskieren. Übrigens: Lesen Sie hier, wie man sich als Rentner sich auf das Ende des Lebens vorbereitet.

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