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Energiekrise: Mit Tricks lässt sich bei der Waschmaschine einiges an Geld sparen

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Von: Patrick Freiwah

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Im Zuge der Energiekrise wird nahezu alles teuer, auch das Waschen mit der Waschmaschine. Wir verraten, worauf man achten sollte und wie viel Grad man benötigt.

München - Seit geraumer Zeit wird Deutschland von einer massiven Inflation heimgesucht, die sich längst zu einer Energiekrise ausgeweitet hat. Bürger zahlreicher Länder müssen den Gürtel enger schnallen, weil die Preise für Rohstoffe und Produktion massiv gestiegen sind.

Der Bereich Haushalt bietet enormes Potenzial für Strom sparen, ein Faktor davon ist das Waschen. Beim Betrieb einer Waschmaschine lassen sich einige Regeln anwenden, die über einen längeren Zeitraum einiges an Geld sparen können.

Strom sparen bei der Waschmaschine: Bei der Temperatur lässt sich Geld sparen

Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, nach der sich alleine mit der sparsameren Einstellung der Grad pro Waschladung Kosten sparen lassen. Speziell ging es dabei auch um die Frage, ob heutzutage eigentlich noch das Waschen mit 60 oder 90 Grad nötig ist und wenn ja unter welchen Umständen.

Kochwäsche würde man in den meisten Fällen nicht mehr brauchen, lautet die These. Bei einer Waschmaschinen-Ladung können sich Verbraucher bzw. Verbraucherinnen etwa 49 Cent an Strom sparen, sofern statt 90 Grad mit 30 Grad gewaschen wird. Diese Berechnung beruht auf Elektrogeräten mit einem Baujahr jünger als 2014 sowie Stromkosten von etwa 40 Cent pro kWh.

Waschen mit der Waschmaschine bietet Potenzial zum Stromsparen - auch im Hinblick auf die Grad-Zahl
Waschen mit der Waschmaschine bietet Potenzial zum Stromsparen - auch im Hinblick auf die Grad-Zahl. © Michael Gstettenbauer/Imago

Strom sparen beim Waschen: Heißes Waschen oftmals gar nicht mehr nötig

Dabei stellen sich viele Menschen jedoch die Frage, ob das Sparen bei der Temperatur nicht hygienische Folgen nach sich zieht? Angeblich ist heißes Waschen in den meisten Fällen gar nicht mehr nötig, stattdessen würde es reichen, bei 30 oder 40 Grad zu waschen. Das liege an modernen Waschmitteln und auch den Geräten.

Jedoch gibt es Ausnahmen, wie der Verband ausführt: Unterwäsche und Waschlappen sollten mit mindestens 40 Grad gewaschen werden, Küchentextilien (Spültücher, Geschirrtücher) sollten hingegen bei 60 Grad gewaschen werden. Gleiches gilt für Unterwäsche, sofern Verbraucher an ansteckenden Krankheiten wie zum Beispiel einer Pilzinfektion leiden.

Auch zum Reinigen der Maschine soll demzufolge etwa ein- bis zweimal im Monat mit 60 Grad gewaschen werden. Ansonsten bestünde die Gefahr einer Bildung von Mikroorganismen in der Waschmaschine. Was die Experten zudem raten: das Betätigen der Eco- bzw. Öko-Einstellung, zudem sei eine Vorwäsche in den meisten Fällen überflüssig. (PF)

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