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„A Witz für des lieblose Essen“: Nach Eierschwammerl-Desaster – Österreicherin langt sich an Kopf

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Ein Besuch in einem Linzer Lokal endet für eine Kundin frustrierend. Mit den servierten Eierschwammerl war sie so gar nicht einverstanden.

Linz – Kleinere Portionen zu größeren Preisen. Ein Zustand, der vielen Menschen in Deutschland nicht fremd sein dürfte. Da beruhigt es wohl nicht, dass es unseren Nachbarn oft nicht viel anders geht. Eine Österreicherin aus Linz beklagte sich nun, weil auch das Bild auf der Speisekarte so gar nicht zur Portion passte, wie sie sich echauffierte. Dabei hatte sie sich so sehr auf ein schmackhaftes Eierschwammerl-Gericht mit Semmelknödel für 10,90 Euro gefreut.

„Gestern war ich Mittag im Restaurant in der Industriezeile. Ich habe mir eine Schwammerlsauce laut Symbolfoto bestellt und die erhaltene Portion war für mich ein Witz. Nach kurzem Zögern habe ich beim Chefkoch reklamiert, der sehr unfreundlich war. Er behauptete, es sei eine normale Portion und was ich mir unter normal vorstelle“, postete die Frau in der Facebookgruppe „Linz ißt“ verärgert.

Die Portion Eierschwammerl mit Semmelknödel verärgerte eine Linzerin derart, dass sie ihren Frust auf Facebook postete.
Die Portion Eierschwammerl mit Semmelknödel verärgerte eine Linzerin derart, dass sie ihren Frust auf Facebook postete. © Facebook

Nach Eierschwammerl-Desaster – Österreicherin macht Ärger Luft

Die Linzerin schickte ihrer Nutzergemeinde auf Facebook auch direkt zwei Fotos mit. Eines vom Gericht auf der Karte: Ein majestätischer Semmelknödel thront dabei auf einer ordentlichen Portion Eierschwammerl in Rahmsauce mit Kräutern. Das Original zeigt eine gewaltige Menge wässrige Sauce mit ein paar Eierschwammerl und einem zerschnittenen Knödel.

„Des schaut aber grauslig aus“, kommentiert eine Frau das Posting. Ein anderer schimpft: „A Witz, 11 Euro für des lieblose Essen“, schimpft er. „Sieht aus als hätte es schon jmd gegessen“, heißt es weiter.

Österreich: Beliebtes Urlaubsland – aber es wird teurer

Die Verärgerung über Preiserhöhungen in Restaurants ist längst keine Seltenheit– auch nicht bei dem von zahlreichen Touristen beliebten Alpenland Österreich. Eine Wienerin beklagte zuletzt den Aufpreis für Leitungswasser. Einem anderen stoßen Zusatzkosten für ein Zitronenstück auf. Dass das Preisniveau in allen Urlaubsländern Europas auf dem aufsteigenden Ast ist, erklärte jüngst die österreichische Ökonomin Anna Burton bei IPPEN.MEDIA. Auch Kroatien-Urlauber sind davon nicht begeistert. Gerade im Gastro-Bereich scheppert es gewaltig. Etwa auf Skihütten – wie die Arbeiterkammer im vergangenen Januar aufzeigte.

Wie beliebt Linz ist, zeigen übrigens die Tourismuszahlen aus dem Jahr 2023. Mit 1.002.224 Nächtigungen erzielten die Betriebe einen neuen Rekord. Laut Wirtschaftsministerium kam Österreich 2023 insgesamt auf beachtliche 151,2 Millionen Übernachtungen. Das Alpenland bleibt also ein sehr beliebtes Urlaubsdomizil.

Nach längerem Hin und Her bekam die Linzerin ihren Angaben zufolge dann übrigens doch noch „gnädigerweise eine für mich akzeptable Portion“ Eierschwammerl. Das hat schon Happy-End-Charakter. (mke)

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