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Äpfel ernten wie die Profis: Die Pflück-Technik ist wichtig

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Von: Ines Alms

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Bei der Apfelernte kann man einiges falsch machen. Am besten schaut man sich die richtige Methode bei Experten ab, um den Baum nicht zu verletzen.

Wer Äpfel achtlos vom Baum reißt, kann mit dieser scheinbar kleinen Verletzung des Zweiges die bereits vorhandenen Blütenanlagen für das nächste Jahr schädigen, sodass der Ertrag in der kommenden Saison geringer ausfällt. Daher ist für das Obst die richtige Technik des Erntens entscheidend, aber auch der Zeitpunkt.

Äpfel ernten wie die Profis: Die Pflück-Technik ist entscheidend

Eine Hand pflückt einen roten Apfel vom Baum
Bloß nicht ziehen! Wer Äpfel falsch pflückt, gefährdet die Ernte im nächsten Jahr. © imagebroker/Imago

Wie das ARD Fernsehen in der Sendung Quarks berichtet, betreibt Thomas Kallen als Obstbauer in fünfter Generation eine riesige Apfelplantage – auf der jeder Apfel von Hand geerntet wird. Hier wird nicht geschüttelt oder gerüttelt, sondern gepflückt. Und so ein Profi weiß auch, dass eine Ernte mit der falschen Technik sowohl den Ertrag als auch die Gesundheit des Obstbaumes gefährdet.

Für die richtige Pflück-Technik empfiehlt der Experte: „Mit dem Stiel muss der Apfel nach oben hin weggeknickt werden, dann löst er sich von selbst. Also nicht ziehen und nicht reißen.“ Wenn sich der Apfel nicht leicht abknipsen ließe, wäre dies auch ein Zeichen für Unreife.

Gärtner Peter Rasch erkennt im NDR Fernsehen den richtigen Erntezeitpunkt außerdem daran, dass die Apfelkerne beim Aufschneiden schön braun sind. Sind sie zu hell oder gar noch weiß, ist er unreif. Er gibt auch folgende Tipps für die Apfelernte:

Vor allem wer mehrere Apfelbäume hat, kommt mit dem Pflücken nicht immer hinterher und Fallobst lässt sich oft nicht vermeiden. Das macht aber nichts, denn größere Mengen kann man auch ohne Entsafter sehr gut zu Apfelsaft oder Apfelgelee verarbeiten.

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