Rot-weiße Amaryllis.
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Die Amaryllis sorgt gerade an kalten Wintertagen für tolle Farbtupfer in der Wohnung.

Pflanzentipps

Richtige Pflege: So bringen Sie die Amaryllis im Winter wieder zum Blühen

Die Amaryllis sorgt im tristen Winter für bunte Blütenpracht in der Wohnung. Damit die Pflanze jedes Jahr gut gedeiht, braucht es aber eine gute Pflege.

Gerade zur Weihnachtszeit finden sich in den Baumärkten und Gartencentern wieder viele Amaryllis* – oder wie sie eigentlich heißen: Rittersterne – im Angebot. Sie gehören zu den wenigen Blumen, die während der kalten Jahreszeit ihr Blütenkleid zeigen. Von Rosa über Rot bis hin zu Weiß gibt es sie in zahlreichen Farbvariationen. Wenn die Blütezeit vorüber ist, blüht sie erst im nächsten Winter wieder – und damit das klappt, sollten Sie bei der Pflege einige Punkte beachten.

So gießen Sie eine Amaryllis richtig

Anders als die meisten Zimmerpflanzen findet die Blühphase der Amaryllis im Winter statt, die Wachstumsphase vom Frühling bis in den Sommer und die Ruhephase im Spätsommer. Dementsprechend müssen Sie Ihre Pflegemaßnahmen anpassen.

In den Wintermonaten Dezember und Januar muss die Amaryllis regelmäßig gegossen werden, sodass das Substrat feucht, aber nicht nass ist. Staunässe kann nämlich für Fäule an den Zwiebeln sorgen. Je mehr Knospen sich bilden, desto mehr Wasserzufuhr braucht die Pflanze. Das Wasser kommt dabei in den Übertopf oder in den Unterteller. Für eine optimale Blüte wählen Sie einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und mit Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad Celsius.

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Wie Sie Ihre Amaryllis nach der Blüte pflegen

Nach der Blüte im Februar entfernen Sie welke Blüten mitsamt Stiel. Sie sollen keine Samen bilden, die der Zwiebel Kraft kosten. Die Pflanze wird weiterhin gegossen, hinzu kommt aber noch ein Flüssigdünger, wie das Online-Portal mein-schöner-garten.de rät. Ab März oder April befindet sich die Amaryllis in der Wachstumsphase – sie steckt also mehr Energie in das Blattwachstum und wirft ihre Blüten ab. Ab dann können Sie die Pflanze an einen geschützten, halbschattigen Ort auf die Terrasse stellen. Temperaturen bis 26 Grad sind optimal für die tropische Pflanze – sie sollte aber nicht in der prallen Sonne stehen. Auch hier sollten Sie die Amaryllis weiter gießen, damit sie nicht austrocknet. Flüssigdünger hilft dabei, dass sie Reserven für die nächste Blüte anlegt. Der Ritterstern wird gerne mit der Amaryllis gleichgesetzt*, doch es handelt sich um zwei verschiedene Pflanzen.

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Amaryllis in der Ruhephase: So bringen Sie sie wieder zum Blühen

Im August begibt sich der Ritterstern in die Ruhephase. Ab dann sollten Sie die Pflanze nicht mehr gießen und an einen kühlen und dunklen Ort mit rund 15 Grad Celsius bringen. Um die Blüte wieder anzuregen, erhält die Amaryllis im November ein neues Substrat. Hier können Sie die Pflanze bei Bedarf auch gleich in einen größeren Topf umpflanzen. Ab Anfang Dezember wird die Erde wieder leicht angefeuchtet und der Topf an einen hellen Standort platziert. Schon bald kehrt die Pflanze aus ihrer Ruhephase zurück und bildet neue Blüten. (fk) *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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