Baumärkte in Bayern und Baden-Württemberg bieten seit 11. Januar auch wieder einen „Click-and-Collect“-Abholservice an.
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Baumärkte in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg bieten seit 11. Januar auch wieder einen „Click-and-Collect“-Abholservice an.

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Corona-Lockdown: Das ändert sich bei „Click-and-Collect“ Abholservice im Baumarkt

Seit dem 16. Dezember mussten neben vielen anderen Geschäften auch Baumärkte schließen. Wie kommen Heimwerker trotzdem an ihr Material?

Update vom 20. Januar 2021: Auf dem Corona-Gipfel vom 19. Januar 2021 wurde die Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen bis 14. Februar 2021 beschlossen. Damit bleiben viele Geschäfte des Einzelhandels, und so auch Baumärkte, weiterhin geschlossen. Dennoch können Materialien über „Click-and-Collect“ bestellt und im Baumarkt abgeholt werden. Beschlossen wurde auch, dass in noch geöffneten Geschäften wie Supermärkten eine medizinische Maske getragen werden muss. Dies gilt auch für den Abholservice von Baumärkten.

Baumärkte bieten im harten Corona-Lockdown „Click-and-Collect“ an – unter diesen Bedingungen

Update vom 13. Januar 2021: Mit Verlängerung des harten Corona-Lockdowns bis zum 31. Januar, bleiben auch Baumärkte weiterhin geschlossen. Seit dem 11. Januar dürfen die Baumärkte in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg den Abholservice „Click-and-Collect“ anbieten. Dazu können die Kunden im Internet ihre Ware bestellen und sie zum gewünschten Termin abholen. Selbstverständlich findet der Service unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln statt. Welche Baumärkte den Abholservice anbieten, kann auf den Webseiten der Märkte überprüft werden. Die größten Baumärkte in Deutschland haben dazu bereits Übersichten erstellt, auch um dem Kunden offenzulegen, welche Regeln beachtet werden müssen.

Baumärkte im harten Corona-Lockdown geschlossen: Was Heimwerker jetzt tun können

Update vom 15. Dezember 2020: Ab dem 16. Dezember gilt in Deutschland ein harter Corona-Lockdown. Der Einzelhandel darf – mit Ausnahme von Supermärkten, Wochenmärkten, Drogerien, Optikern und anderen Betrieben des täglichen Bedarfs vorerst nicht mehr öffnen. Was viele überrascht: Auch Baumärkte müssen ab Mittwoch geschlossen bleiben. Wer also noch vor Weihnachten einige Einkäufe dort erledigen wollte oder dringend Materialien für den Heimwerker-Bedarf benötigt, hat aktuell schlechte Karten. Schon jetzt stauen sich die Kunden vor den Baumärkten.

Der baden-württembergische FDP-Politiker Michael Theurer brachte gegenüber der Bild-Zeitung sogar den Vorschlag hervor, dass eine Ausweitung der Öffnungszeiten bis in die Nacht helfen könnte, den Ansturm zu entzerren. Zustimmung erhielt er vom Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete und Landesparteichef Christoph Ploß und Stefan Genth vom Handelsverband HDE. Die Chancen dafür stehen aber eher gering.

Wer trotzdem dringend einen Einkauf bei den Baumärkten erledigen will, kann dies in der Regel auch online tun. Bei OBI gibt es eine versandkostenfreie Lieferung ab einem Warenwert von 50 Euro. Auch bei Hornbach gibt es Standardpaketsendungen ab einem Warenwert von 50 Euro ohne Versandkosten. Bauhaus bietet ab einem Bestellwert von 25 Euro einen kostenlosen Versand. Bei manchen großen Bestellungen können aber trotz hohem Bestellwert Kosten für den Versand anfallen – meistens, wenn es sich um keinen Standardversand handelt. Zudem ist zu beachten, dass es aufgrund der ausgelasteten Logistiknetzwerke zu Lieferverzögerungen kommen kann. Weihnachtsbäume sind jedoch voraussichtlich weiterhin bei den Baumärkten zu erwerben.

Corona im Frühjahr: Wann haben Baumärkte wieder geöffnet und wie muss ich mich verhalten?

Originalmeldung vom 20. April 2020: In den letzten Wochen hat sich die Situation bezüglich des Coronavirus stetig geändert. Während nun Baumärkte und Gartencenter in einigen Bundesländern komplett geschlossen hatten, werden aber nun einige Regelungen wieder gelockert. Was sich nun hinsichtlich der Baumärkte geändert hat und was Sie bei einem Besuch beachten sollten, erfahren Sie hier.

In welchen Bundesländern haben die Baumärkte geöffnet oder öffnen wieder?

  • In Niedersachsen sind Baumärkte seit dem 4. April wieder geöffnet.
  • Seit dem 18. April dürfen Heimwerker in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wieder in Bau- und Gartencentern einkaufen gehen.
  • Seit dem 20. April haben Baumärkte in Bayern und Sachsen ihre Pforten wieder geöffnet.
  • In den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten die Baumärkte in den vergangenen Wochen geöffnet.

Coronavirus: Was muss ich beim Einkauf in Baumärkten beachten?

Die Maßnahmen, die bezüglich des Coronavirus von der Regierung getroffen werden, sind stetig im Wandel und werden an die aktuelle Situation angepasst. Zudem bestehen oft unterschiedliche Regelungen in den verschiedenen Bundesländern, was zu Verwirrung führen kann. Bundesweit gilt jedoch laut der Beschlüsse von Bund und Ländern bis zum 3. Mai: Es ist in der Öffentlichkeit, also auch im Baumarkt oder Gartencenter, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und man darf nur allein oder mit einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person, unterwegs sein. Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern dürfen wieder öffnen.

Einzelne Bundesländer führten zudem eine Maskenpflicht ein: In Sachsen müssen Bürger in Bussen, Bahnen und Geschäften einen Mundschutz* tragen, während auch einzelne Städte und Kommunen ihn verpflichtend gemacht haben. Darunter:

  • Jena (Thüringen)
  • Kreis Nordhausen (Thüringen)
  • Sulz am Neckar (Baden-Württemberg)
  • Hanau (Hessen)
  • Wolfsburg (Niedersachsen)

Auch in Bayern soll die Maskenpflicht ab dem 27. April* gelten. Ein Schal darf ebenfalls als Maske benutzt werden.

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Hygienemaßnahmen, Öffnungszeiten: Wie gehen die Baumärkte mit der Corona-Krise um?

Die Baumärkte selbst haben sich ebenfalls auf die Corona-Zeiten vorbereitet: OBI bittet seine Kunden zum Beispiel auf der Webseite, ohne Begleitung in den Markt zu kommen und gewährt den Zutritt nur noch über die Haupteingänge. Zudem soll in den Filialen ein Abstand von zwei Metern zu anderen Personen gehalten und nur in Armbeuge oder in ein Taschentuch gehustet werden. Zudem wird Kunden empfohlen ein Desinfektionsmittel zu benutzen*. An den Öffnungszeiten habe sich jedoch nichts geändert.

Auch bei Hornbach orientiert man sich laut Webseite an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und stellt Desinfektionsmittelspender für Kunden und Mitarbeiter parat. In den Filialen behält man sich je nach Kundenaufkommen vor, die Menschenströme zu regulieren. Hagebau weist online zudem daraufhin, dass Kunden mit Karte anstatt Bargeld zahlen sollten und warnt vor lokalen Abweichungen und Einschränkungen in den Märkten.

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*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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