Vom 11. bis 15. Mai

Eisheilige 2022: Welche Pflanzen dürfen danach in den Garten?

Zu den Eisheiligen werden traditionell die letzten Frostnächte des Frühjahrs erwartet. In den Tagen danach steht jede Menge Gartenarbeit für Hobbygärtner an.

In Deutschland gibt es eine lange Tradition, dass vor allem frostempfindliche Pflanzen erst nach den Eisheiligen ins Freie dürfen. Bei den Eisheiligen handelt es sich um ein Wetterphänomen, das jedes Jahr um den Zeitraum vom 11. bis 15. Mai erwartet wird. Dabei strömt kalte Polarluft nach Deutschland, welche die Temperaturen noch einmal unter die Null-Grad-Grenze senken kann. Das mögen nicht alle Pflanzen, weshalb Hobbygärtner bestimmte Pflänzchen lieber erst nach den Eisheiligen ins Freie bringen oder Pflanzen wie Salat und Co. zumindest gut gegen Frost schützen sollten. Schließlich besagt eine alte Bauernregel: „Pflanze nie vor der kalten Sophie“, dem letzten Tag der Eisheiligen am 15. Mai.

Wichtiges Datum für den Garten: Nach den Eisheiligen dürfen Pflanzen nach Herzenslust ins Freie.

Welche Pflanzen dürfen erst nach den Eisheiligen ins Freie?

Nach den Eisheiligen darf dann endlich nach Herzenslust gegärtnert werden. Im Mai stehen ohnehin allerlei Gartenarbeiten an. So dürfen Sie im Haus vorgezogene Gemüsepflanzen und Kräuter jetzt endlich ins Beet oder Hochbeet pflanzen, etwa Sorten wie:

  • Gurken
  • Tomaten
  • Paprika
  • Zucchni
  • Kürbis
  • Bohnen
  • Basilikum

Bei den Blumen dürfen jetzt endlich auch jene ins Freie, die auf Kälte empfindlich reagieren. Dazu zählen vor allem Sommerblumen wie Geranien (Pelargonien), Sonnenblumen, Astern, Zinnien, Fuchsien, Knollenbegonien oder Studentenblumen.

Überwinterte Blumen nach den Eisheiligen ins Freie bringen

Auch Blumen, die im Keller oder Gewächshaus überwintert haben, bringen Sie jetzt nach draußen. Das dürfte besonders Geranien-Liebhaber freuen, die jetzt ihre Balkonkästen aus dem Vorjahr endlich wieder am Haus anbringen dürfen. Damit Ihren Blumen der Umzug ins Freie auch bekommt, bitte nicht gleich in die pralle Sonne stellen – lieber im Schatten oder Halbschatten langsam an die Sonne gewöhnen. Düngen nicht vergessen und die abgestorbenen Triebe und Äste entfernen. Der Sommerblütentraum wird so nicht mehr lange auf sich warten lassen.(as)

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