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Esparsetten-Widderchen: Schön, aber gefährlich

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Das Esparsetten-Widderchen ist ein hübscher Anblick, doch Vorsicht ist geboten. Dieser gefährdete Schmetterling kann im Garten zur Gefahr werden.

Es ist nicht ungewöhnlich, giftige Tiere in Gärten anzutreffen. Seien Sie aber nicht nur vor Wespen, Bienen oder dem schwarzen Ölkäfer auf der Hut – auch unscheinbare Insekten können eine Bedrohung darstellen. Das Esparsetten-Widderchen, das durch seine schwarz-rote Färbung und eine Flügelspannweite von bis zu vier Zentimetern auffällt, ist zum Glück leicht zu erkennen. Obwohl diese gefährdeten Schmetterlinge schön anzusehen sind, können sie im Garten potenziell sehr gefährlich sein.

Das Gefährliche am Tier ist die Blausäure

Esparsetten-Widderchen
Esparsetten-Widderchen sind giftig. © Ludwig Werle/Imago

Die roten Punkte des Falters, der wie viele andere Widderchen auch als Blutströpfchen bekannt ist, erinnern an Blutstropfen. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) weist darauf hin, dass sowohl die Raupen als auch die Falter Blausäure produzieren und daher nicht in den Mund genommen werden sollten. Dies sind einige interessante Fakten über diesen ungewöhnlichen Schmetterling.

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Wenn Sie einen dieser Schmetterlinge in Ihrem Garten erblicken, sollten Sie sich darüber freuen, da dies ein Zeichen für eine intakte Natur ist. Das Insekt zeigt kein aggressives Verhalten und besitzt auch keine Fähigkeit zu stechen. Aufgrund der in den Tieren enthaltenen Blausäure sind sie jedoch ungenießbar. Sollten Sie den Falter zufällig berührt haben, besteht kein Grund zur Sorge – der Kontakt mit der Haut ist völlig harmlos.

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