Der Rasenschnitt eignet sich hervorragend als Dünger für den Garten.
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Der Rasenschnitt eignet sich hervorragend als Dünger für den Garten.

Rasenschnitt

Darum sollten Sie gemähtes Gras nicht einfach wegwerfen

Landet bei Ihnen der Rasenschnitt immer in der Biotonne oder auf dem Kompost? Dann sollten Sie das schleunigst ändern. Das gemähte Gras lässt sich weiterverwenden.

  • Im Frühjahr und in den Sommermonaten erhält der Rasen regelmäßig einen Pflegeschnitt.
  • Der Rasenschnitt landet dann meistens ungenutzt in der Tonne.
  • Dabei kann er Ihnen als Dünger noch einige gute Dienste leisten.

Gerade im Mai und Juni befindet sich der Rasen in einer Wachstumsphase, die mindestens ein- bis zweimal in der Woche einen Rasenschnitt erfordert. Dieser landet dann in der Regel in der Biotonne oder im Kompost - dabei lässt sich das gemähte Gras noch wunderbar im Garten einsetzen. Wir haben vier Beispiele für eine Weiterverwendung des Rasenschnitts für Sie gesammelt.

1. Rasen mit Rasenschnitt mulchen

Den Rasenschnitt können Sie nach dem Mähen als natürlichen Dünger liegen lassen. Er enthält viele wertvolle Nährstoffe, die sonst verloren gehen würden. Zudem zersetzt sich das gemähte Gras so schnell, dass keine kompakte Schicht auf dem Rasen zurückbleibt, die dem satten Grün schaden könnte. Wenn Sie einen Rasenmäher mit Mulchfunktion haben, umso besser: Dieser erledigt die Aufgabe automatisch, ohne dass Sie noch extra Hand anlegen müssen.

2. Gemüsebeet und Hecken mit Rasenschnitt mulchen

Die Nährstoffe im Rasenmulch* können Sie auch Ihren Gemüsebeeten und Hecken zugutekommen lassen. Verteilen Sie das leicht angetrocknete Gras einfach in einer dünnen Schicht - nicht mehr als vier bis fünf Zentimeter dick - auf der Erde. Bringen Sie außerdem vorher einen Bio-Langzeitdünger aus, damit der Verrottungsprozess dem Boden nicht den ganzen Stickstoff entzieht, den auch das Gemüse zum Wachsen braucht. Nach einigen Tagen können Sie das Gras zudem untergraben.

3. Hochbeet mit Rasenschnitt füllen

Um den Pflanzen im Hochbeet genügend Nährstoffe zu bieten, lohnt es sich, dieses mit Rasenschnitt anzureichern. Füllen Sie das Beet einfach unter der Pflanzenerde und über der Drainage mit Rasenschnitt, Kompost und Laubabfällen. Wenn Sie das Hochbeet irgendwann nachfüllen möchten, können Sie dazu ebenfalls Rasenschnitt verwenden: Einfach die oberste Schicht zur Seite rechen und dann mit leichtem Rasenschnitt auffüllen. Was Sie übrigens nicht auf den Kompost werfen sollten, lesen Sie bei 25garten.de*.

Auch interessant: So vermindern Sie das Zeckenrisiko in Ihrem Garten.

4. Jauche aus Rasenschnitt herstellen

Die Brennnesseljauche* ist allseits bekannt, doch auch aus dem Rasenschnitt lässt sich ein Dünger herstellen. Dabei gehen Sie sehr ähnlich vor: Geben Sie ein Kilo Rasenschnitt auf zehn Liter Wasser und lassen Sie die Mischung etwa zwei Wochen abgedeckt an einem warmen Standort stehen. Rühren Sie die Masse mehrmals am Tag um. Sobald der Gärprozess vollendet ist, seihen Sie die Jauche ab und mischen Sie mit Gießwasser. Damit lassen sich Ihre Pflanzen regelmäßig düngen. (fk) *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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