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Vorsorge für den Notfall: Welche Werkzeuge Sie zu Hause wirklich brauchen

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Das richtige Werkzeug kann entscheidend sein, um sich im Notfall versorgen zu können. Unsere Checkliste zeigt, welche Dinge Sie zu Hause haben sollten.

Ein umgestürzter Baum, der aufs Haus fällt, ein lang anhaltender Stromausfall oder Überschwemmungen – solche Krisenszenarien können Menschen schnell in Situationen bringen, in denen sie dringend Werkzeug und Hilfsmaterial benötigen. Dann sollte auch das richtige Werkzeug im Haus sein. Denn was nutzt eine Bohrmaschine, wenn der Strom ausfällt? Wir zeigen, welche Werkzeuge Sie benötigen, um auf Notfälle gut vorbereitet zu sein.

Werkzeug in einer Werkstatt. Das richtige Werkzeug kann in Notfällen sehr hilfreich sein. Hammer und Zange dürfen da nicht fehlen.
Das richtige Werkzeug kann in Notfällen sehr hilfreich sein. Hammer und Zange dürfen da nicht fehlen. © Addictive Stock/Imago

Werkzeug für den Notfall: Auf welche Situationen muss ich mich vorbereiten?

Wer sich auf Krisensituationen optimal vorbereiten möchte, für den sollte gutes Werkzeug und Arbeitsmaterialien an oberster Stelle stehen. Werkzeug benötigen Sie etwa, um Brennholz für eine Feuerstelle zu machen, Reparaturen am Haus durchzuführen oder um schlimmstenfalls einen wetterfesten Unterschlupf für die Familie zu bauen.

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Checkliste: Wichtiges Werkzeug für den Notfall

Marken-Werkzeug sollte hier die erste Wahl sein, damit Sie sich in solchen stressigen Situationen nicht auch noch mit minderwertigem Arbeitsmaterial herumschlagen müssen. Folgendes sollten Sie im Haus haben:

Mit einem vernünftigen Werkzeugset lassen sich notwendige Reparaturen an Rohren, der Elektrik oder an sonstigen Stellen in Haus und Garten durchführen. Eine Axt sowie eine Hand-Säge leisten bei der Holzverarbeitung gute Dienste – denken Sie etwa an Feuerholz zum Kochen und als Heizungsersatz (im Freien!). In dem Zusammenhang darf natürlich auch Feuerstahl, Streichhölzer etc. nicht fehlen, um das Feuer zu entfachen. Als Alternative zum Kochen mit Feuer empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) einen Gaskocher bereitzuhalten.

Spaten und Schaufel bieten sich an, um Sandsäcke zu füllen oder Erdlöcher auszuheben. Mehrere Eimer kann man immer gebrauchen – sei es zum Wasser holen, als Nottoilette oder um den Schlamm eines vollgelaufenen Kellers abzutransportieren.

Wichtiges Material für den Notfall

Neben dem richtigen Notfall-Werkzeug darf auch das richtige Material nicht fehlen:

Panzerband ist äußerst robust und lässt sich darüber hinaus wieder rückstandslos entfernen. Mit Isolierband sichert man offene elektrische Leitungen ab. Neben einem dickeren, stabilen Seil empfiehlt sich außerdem Paracord einzulagern. Dieses dünnere, aber robuste Nylon-Seil lässt sich prima knoten und entknoten – und das bei jeder Witterung.

Bei Unwettern werden Fenster oft als Erstes in Mitleidenschaft gezogen. Mit einer ordentlichen Plane, Brettern und großen Nägeln lassen sich zerborstene Fenster wieder abdecken und halten weiteren Regen und kalten Wind ab.

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Neben Werkzeug empfiehlt es sich für den Krisenfall auch einen Notvorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser für mindestens zehn Tage im Haus zu haben. Das BBK stellt dafür eine Checkliste zur Verfügung, an der Sie sich orientieren können. Für einen Blackout sollten Sie darüber hinaus weitere nützliche Utensilien parat haben, wie einen Campingkocher.

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