Ein Welpe beim Training.
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Mit einfachen Tricks und Regeln können Sie Welpen Kommandos beibringen.

Hundeerziehung

Wie bringe ich Welpen Kommandos bei?

Welpen sind süß und verspielt. Dennoch ist es wichtig, dass die kleinen Vierbeiner schnell lernen, was sie dürfen und was nicht. Lesen Sie hier, wie Sie Welpen Kommandos beibringen.

Welpen sind meist das neueste Familienmitglied und müssen sich dementsprechend an ihr neues Umfeld gewöhnen. Dabei sind die jungen Vierbeiner sehr verspielt und deshalb dürfen Welpen so manches, was erwachsene Hunde längst nicht mehr tun sollten. Nicht umsonst spricht man vom Welpenschutz. Dennoch ist es von Anfang an wichtig, dass Hundebesitzer den Welpen beibringen, was sie tun dürfen und was nicht. Legen Sie mit der Hundeerziehung* also gleich los und verlieren Sie keine Zeit. In diesem Artikel lesen Sie, wie Sie Welpen Kommandos beibringen und was Sie dabei beachten sollten.

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Wie bringe ich Welpen Kommandos bei? Die goldenen Regeln

  • Einfache Kommandos wie „Nein“, „Komm“, „Sitz“ oder „Platz“ sind bereits am Anfang sehr hilfreich bei der Welpenerziehung.
  • Für das Erlernen der Kommandos sollte der Welpe nicht müde sein, sodass das junge Tier mit voller Aufmerksamkeit bei der Sache ist.
  • Apropos Aufmerksamkeit: Der Welpe soll auch nicht durch andere Dinge abgelenkt werden können. Bringen Sie ihm die ersten Kommandos daher am besten im Haus bei.
  • Überfordern Sie Ihren Hund nicht! Trainingseinheiten von bis zu fünf Minuten über den Tag verteilt sind optimal. Ansonsten baut der Welpe Frust auf und die Motivation sinkt.
  • Bringen Sie Ihrem Welpen Kommandos bei, dann achten Sie auf das richtige Timing: Für die positive Bestätigung seines richtigen Verhaltens hat der Hund gerade einmal eine Zeitspanne von zwei Sekunden, um die Belohnung mit der Handlung zu verbinden.
  • Wie belohnen Sie Ihren Hund? Nutzen Sie für die ersten Trainingstage die Leckerlis, die Ihr Hund am liebsten mag. Aber überfüttern Sie den Welpen dabei nicht.
  • Seien Sie nicht zu streng mit dem Hund. Das Erlernen von Kommandos sollte Spaß machen.
  • Beenden Sie die Trainingseinheit mit einem Erfolgserlebnis, so bleibt die Motivation oben. Gönnen Sie dem Welpen danach Ruhe, sodass er das Erlernte verarbeiten kann.

Welpenerziehung: Mit diesen einfachen Tricks klappen die Kommandos

  • Hat es sich der junge Vierbeiner in seinem Korb bequem gemacht, dann streicheln Sie ihn und sagen regelmäßig „Platz“. So assoziiert er dieses Wort irgendwann damit, dass er es sich gemütlich machen soll.
  • Ist der Hund müde, so führen Sie ihn mit einem Leckerli zu seinem Schlafplatz. Verwenden Sie hierbei auch immer wieder das Kommando „Platz“, sobald er sich im Körbchen befindet.
  • Auch die Stimmlage ist bei den Kommandos für Welpen entscheidend. Ein bestimmendes und tieferes „Nein“ signalisiert dem Hund bereits etwas Bedrohliches, sodass er in der Regel sein Verhalten abbricht. Auch drohendes Zugehen und ein unfreundliches Gesicht zeigen Wirkung.
  • Der Rückruf klappt am besten, wenn der Welpe nicht zu sehr abgelenkt ist. Gehen Sie in die Hocke und warten Sie, bis er in Ihre Richtung schaut. Ein „Hier“, „Komm“ oder „Zu mir“ sollen den Hund herbeirufen. Sie befinden sich dann mit ihm auf Augenhöhe und belohnen ihn mit Komplimenten und Leckerlis.

(pm) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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