Wie Sie Maden in Ihrem Biomüll bekämpfen können
Lebensmittelabfälle, Feuchtigkeit und sommerliche Temperaturen – ein ideales Umfeld für Larven. So entfernen Sie Maden aus Ihrer Biotonne.
Wer im Sommer die Biotonne öffnet, um Abfall wegzubringen, der erlebt hin und wieder eine Überraschung. Aufgeschreckte Fliegen schwirren einem entgegen oder Maden tummeln sich auf den Abfallresten. Die Erfahrung ist unangenehm. Was Sie dagegen tun können.
Maden in der Biotonne: Wie kann man vorbeugen?

Ganz vermeiden lassen sich Maden in der Biotonne wohl nicht. Allerdings können Sie Maßnahmen treffen, die den Befall gering halten und vorbeugen können. Sie sollten beispielsweise darauf achten, dass Sie eine Biotonne kaufen, die gut schließt. Mein schöner Garten informiert, dass es Deckel mit speziellen geruchs- und fliegendichten Gummidichtungen gibt. Sie können allerdings auch mit wenigen Handgriffen selbst nachhelfen, wie ein Instagram-Reel von @Janature_life zeigt.
Dazu können Sie einfach ein Stück Filz oder Küchenrolle in den Deckel kleben. Darauf träufeln Sie dann einige Tropfen ätherischer Öle. Die Düfte sind intensiv und halten Fliegen ab, die somit nicht die Eier in der Biotonne ablegen.
Woher kommen die Maden eigentlich?
Maden, die Sie in der Biotonne finden, sind meist Larven von Stuben- oder Schmeißfliegen, informiert der Bayerische Rundfunk. Fliegen legen die Eier im Bioabfall oder an Wänden der Biotonne ab – dort ist es warm, dunkel und feucht. Ideale Bedingungen also – die Larven schlüpfen innerhalb von wenigen Tagen.
Welche Hausmittel schlechte Gerüche aus der Biotonne vertreiben, erfahren Sie hier.
Welche Reste sollten nicht in die Biotonne?
Was in die Biotonne gehört und was nicht, ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Verbindliche Informationen, wie es in Ihrer Region gehandhabt wird, finden Sie die Abfallwirtschaftsstelle Ihrer Kommune, informiert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.
Wenn Sie Maden umgehen wollen, sollten Sie allerdings darauf verzichten, tierische Produkte wie Fleisch, Wurst oder Milchprodukte in die Biotonne zu geben, berichtet Mein schöner Garten.
Was tun, wenn es doch einen Madenbefall gibt?
Vermischen Sie einige Esslöffel Essigessenz mit einem Liter Wasser und geben Sie die Mischung in eine Sprühflasche. Die Innenwände und Maden besprühen Sie dann damit. Wurde die Tonne geleert, sollten Sie diese regelmäßig reinigen und mit Wasser ausspülen, informiert Oekotest.de. Achten Sie nur darauf, dass Sie die Tonne richtig trocknen lassen. Den Deckel und Rand können Sie dann wieder mit dem Essigwasser besprühen.

