Wodka
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Wodka eignet sich nicht nur zum Trinken.

Billige Allzweckwaffe

Alleskönner Wodka: Bei welchen Haushaltsproblemen Ihnen die Spirituose helfen kann

Wodka kennen viele nur als Getränk. Dabei kann die hochprozentige Spirituose auch im Haushalt vielfältig eingesetzt werden. 

Dass Alkohol sich zum Putzen eignet, ist vielen bekannt. Spiritus, also reiner Alkohol, der ungenießbar ist, kommt häufig in Glasreinigern zum Einsatz und wirkt fettlösend und kalkvorbeugend. Doch auch die nicht ganz so hochprozentige Spirituose Wodka kann laut FOCUS Online viele Alltagsprobleme lösen. Wir haben für Sie eine Liste mit möglichen Einsatzorten zusammengestellt.

Wodka als Putzmittel:

Wenig überraschend: Auch Wodka ist genau wie Spiritus ein hervorragendes Putzmittel*. Dazu müssen sie etwa eine Tasse Wodka mit ein bisschen Flüssigseife und 250ml Essig vermischen. Das ist billiger und funktioniert genauso gut wie ein gekaufter Glasreiniger. Ihre Fensterscheiben bekommen sie damit strahlend und streifenfrei sauber.

Auch im Badezimmer erweist sich Wodka als nützlicher Helfer. Wenn Sie ihn auf die Fugen zwischen den Fliesen sprühen und etwas einwirken lassen, können Sie Schimmel und andere Verunreinigungen leicht entfernen.

Wodka und Gerüche:

Müffelnde Handtücher im Sommer sind bald kein Problem mehr. Geben Sie sie einfach mit etwas Wodka und Ihrem normalen Waschmittel in die Waschmaschine. Ist diese vollgelaufen mit Wasser, drücken Sie die Stopptaste und lassen Sie die Handtücher etwa eine Stunde darin einweichen. Anschließend können Sie den Waschvorgang ganz normal fortsetzen. Wodka wirkt ebenso wahre Wunder bei stinkenden Sportschuhen: Einfach einsprühen und gut trocknen lassen.

Wodka eliminiert nicht nur unangenehme Gerüche, sondern kann, nach einem Bericht von FOCUS Online, auch schöne Düfte verstärken. Wenn Sie einen Raumduft-Diffuser besitzen, probieren Sie einmal, eine Viertel Tasse Wodka hinzuzugeben: Sie werden merken, dass der Geruch deutlich intensiver wird.

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Wodka und Blumen:

Auf den ersten Blick passen Wodka und Schnittblumen nicht wirklich zusammen. Trotzdem sorgt ein Teelöffler Wodka in einen Liter Blumenwasser gegeben dafür, dass diese länger frisch bleiben. Das funktioniert deshalb, weil der Alkohol die Bakterien im Wasser abtötet, die normalerweise für ein schnelles Verwelken verantwortlich sind. 

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Wodka in der Küche:

Auch in der Küche findet die Spirituose zahlreiche Einsatzgebieten. So können Sie ihn anstelle von Bourbon als Aroma beim Backen verwenden oder cremigeres Eis herstellen. Wodka verhindert dabei, dass das Eis zu sehr gefriert und hart wird. Aber Vorsicht: Für Kinder ist das Eis dadurch tabu!

Gleichzeitig kann Wodka für eine knusprigere Kruste sorgen, beispielsweise beim Grillhähnchen. Gibt man etwas davon in den Teig für die Panade, verdunstet die Flüssigkeit langsamer und sorgt für ein knuspriges Äußeres.

Wodka als Heilmittel

Schließlich kann Wodka auch eine heilende Wirkung entfalten. Nach dem Kontakt mit Giftefeu, kann er eine allergische Reaktion und Ausschlag verhindern. Auch bei Mundgeruch wirkt er wahre Wunder: Eine Tasse in Kombination mit neun Esslöffeln Zimt kann als Mundspülung verwendet werden. Allerdings sollten sie diese selbstverständlich nicht runterschlucken! Praktisch dabei ist auch, dass kleine Verletzungen im Mundbereich gleichzeitig desinfiziert werden. (lw)*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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