Flüchtlinge an Badestränden

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    Das Boot, das am Montag am Strand El Carabassi anlegte. Foto: Guardia Civil Elche

    Torrevieja / Elche – mar. Mindestens 50 Einwanderer gelangten am Montag in fünf Booten über das Mittelmeer an die Südküste Alicantes. Das Schiff Salvamar Mirfak der Seenotrettung, Salvamento Maritimo, nahm gegen Mittag 23 Bootsflüchtlinge aus zwei kleinen Booten rund 25 Seemeilen vor der Küste von Torrevieja auf und brachte sie dort an Land.

    Zehn bis 12 weitere Insassen eines Kahnes (Foto) landeten am Nachmittag am Strand El Carabassi in Gran Alacant (Elche) und flohen zunächst zu Fuß, die meisten wurden von den Behörden nach kurzer Zeit aufgegriffen. Am Abend begleitete eine Bootspatrouille zehn Menschen nach Torrevieja, ein fünftes Boot legte selbständig an der Playa de los Locos an, auch dort übernahm die Guardia Civil.

    Die Ankömmlinge, mehrheitlich Männer, aber auch mehrere Kinder, zwei Säuglinge sowie eine schwangere Frau, werden nach einer Erstidentifikation sowie medizinischer und humanitärer Versorgung den gesetzlich vorgesehenen und diesen Menschen zustehenden rechtlichen Verfahren zur Bestimmung ihres Aufenthaltsstatus` zugeführt. Das können Asylverfahren sein oder – vor allem im Falle von Angehörigen der Maghreb-Staaten – vereinfachte Abschiebeverfahren aufgrund bilateraler Abkommen mit diesen Ländern.

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