Die (In)Solvenz der Familien

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Den Konsum von Fisch oder Fleisch können sich nicht alle Spanier leisten. Foto: Ángel García

Madrid – ann. Die monatliche Darlehensrate, Strom, Wasser, Schulmensa, Benzin, Eigentümergemeinschaft, außerschulische Aktivitäten, Essen, et cetera pp. Kein Wunder, dass angesichts der Durchschnittsgehälter in spanischen Familien am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Wie es um die Solvenz der Familien des Landes bestellt ist, hat jetzt die Verbraucherorganisation OCU in einer Studie untersucht.
Deren Ergebnisse sind erschreckend. Fast die Hälfte der Familien kann es sich nicht oder nur unter größter finanzieller Anstrengung leisten, in den Urlaub zu fahren. Für 30 Prozent ist es sehr schwierig oder schlicht unmöglich, Zahnarztkosten zu stemmen. Denn genau wie Brillen, Kontaktlinsen oder Hörgeräte ist die Zahnmedizin größtenteils von der öffentlichen Gesundheitsversorgung ausgeschlossen.

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1 KOMMENTAR

  1. Zeit für die Wende in Spanien !
    Jetzt ist die Bevölkerung bei den Kommunalwahlen aufgerufen in Ihren Rathäusern die Politik zu gestalten, um ein Sozial Verträgliches Umfeld zu schaffen. Denn die Kommunen haben auch eine Macht bei Auftragsvergaben sicher zu stellen das eine gerechte Entlohnung der Arbeitnehmer der Unternehmen Gewährleistet ist.
    Sicher können die Politiker,wie sie denn gewählt werden, auch andere Ziele erreichen, wenn sie nur wollen.
    Gerade an den Sonnenküsten kann auch einiges in Tourismus/Gastronomie geändert werden damit die Arbeitnehmer nicht verloren vor ihren Arbeitgebern stehen.

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